Freitag, 11. Juli 2014

Greenpeace-Aktionstage im Ozeaneum zeigen Gefahr für die Arktis

Sechs Millionen Unterschriften für den Schutz der Arktis - das ist das Ziel der internationalen Arktis-Kampagne von Greenpeace. Besucher im Ozeaneum können mitmachen und die Heimat der Eisbären retten. © Steve Morgan / Greenpeace

Greenpeace-Aktionstage im Ozeaneum zeigen Gefahr für die Arktis 

Stralsund, 9. Juli 2014 – Das ewige Eis der Arktis schmilzt und öffnet so Tür und Tor für die Plünderung von Fischbeständen, Öl- und Gasvorkommen. Mit einer internationalen Kampagne zur Rettung der Arktis setzt sich Greenpeace für den Schutz des weißen Paradieses ein. Über die Gefahren für die Arktis informiert die unabhängige Umweltschutzorganisation während der Aktionstage vom 12. bis 16. Juli im Ozeaneum. Neben Informationen gibt es Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene, eine Foto-Ausstellung und eine Dia-Show.

Ölbohrungen in der Arktis sind extrem riskant. Wirksame Notfallpläne für den Ernstfall haben die Ölkonzerne nicht. „Ein Ölunfall in arktischen Gewässern wäre katastrophal und würde eines der letzten Naturparadiese zerstören. Das müssen wir gemeinsam verhindern“, so Greenpeace-Ölexperte Jörg Feddern.

Die Region am Nordpol wird massiv bedroht durch den Klimawandel, die Industrialisierung und die unkontrollierte Ausbeutung von Rohstoffen. Doch Ölkonzerne wie Gazprom und Shell interessiert das nicht. Sie nehmen sogar die Ölvorkommen nördlich der arktischen Eisgrenze ins Visier und wollen künftig auch gemeinsam weitere Ölfelder in der Arktis ausbeuten.
  

Fünf Millionen Unterstützer für Greenpeace-Kampagne zur Rettung der Arktis  


Am 1. Mai lieferte Gazprom als weltweit erster Konzern Öl aus dem arktischen Nordpolarmeer – nach Europa. Nach Protesten an der Ölplattform Prirazlomnaya waren im vergangenen Jahr  28 Aktivisten und zwei Journalisten festgenommen worden und mussten zwei Monate in russischer Untersuchungshaft verbringen.  

Wer sich an der internationalen Kampagne zur Rettung der Arktis beteiligen will, kann im Internet unter www.savethearctic.org seine Stimme für die Arktis abgeben. Mehr als fünf Millionen Menschen haben dies bereits getan. So auch die britische Mode-Designerin Vivienne Westwood und der Schauspieler George Clooney. Das Ziel: sechs Millionen Unterschriften.
 
Arktis-Aktionstage:
Samstag, 12. Juli bis Mittwoch, 16. Juli, 10 bis 18 Uhr, Eintritt mit Ozeaneum-Ticket frei.  Vorschau Vortrag:  „Wo ist das Öl geblieben?  Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko“  mit Lothar Hennemann. 
Mittwoch, 30. Juli 2014,  12 Uhr und 15 Uhr. Ort: Kinosaal. Eintritt mit Ozeaneum-Ticket frei.  

1 Kommentar:

  1. Lustige Bild)) Wenn ich auf der Antarktis war, hat sich nicht so Bären gesehen :) Ich kann jedem raten, es zumindest einmal in ihrem Leben zu gehen. Es ist ein unvergessliches Erlebnis und Emotionen. Das ist gut Touren https://poseidonexpeditions.com/de/. Nicht das Geld ersparen, weil sich das Klima verändert, geht die Zeit. Alle kann sich bald ändern. Sie haben es zu sehen.

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