Freitag, 2. Oktober 2015

Welche Hilfe braucht der Wohlenberger Schnabelwal?


Der Sowerby Zweizahnwal in der Wohlenberger Wiek. (Fotos: © Deutsches Meeresmuseum)

Welche Hilfe braucht der Wohlenberger Schnabelwal?

Verhaltensempfehlungen des Deutschen Meeresmuseums


(Stralsund, 02.10.15) Der Schnabelwal, der letzte Woche an der Küste Mecklenburgs in der Wohlenberger Wiek aufgetaucht ist, bewegt die Gemüter. Damals hatten beherzte Angler das Tier wieder ins tiefere Wasser geleitet, nachdem es im flachen Gewässer gestrandet war.

Mittlerweile kommen viele Schaulustige, um das seltene Tier zu sehen. Parallel häufen sich die Stimmen, dass etwas unternommen werden müsste. „Die Situation ist nicht einfach“, sagt Dr. Michael Dähne, Kurator für Meeressäugetiere am Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. „Die Schnabelwale, die es bisher in die Ostsee verschlagen hat, haben zum größten Teil selbst nicht mehr herausgefunden und sind irgendwann am Strand verendet“, führt Dähne aus. „Allerdings war erst einmal ein Tier dieser Art, ein Sowerby Zweizahnwal, in unseren Gewässern.“ Dieser Wal strandete 1913 an der Greifswalder Oie.

Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums kommen regelmäßig an die Wohlenberger Wiek, um Informationen über den seltenen Gast zu sammeln. Die gewonnen Daten – wie es dem Tier tatsächlich geht, ob es Verletzungen hat, sich orientieren kann oder selbstständig Futter findet – stellen eine wichtige Basis dar, um beurteilen zu können, inwiefern dem Wal geholfen werden muss und wie Hilfe erfolgen kann.

Die zweite Säule der Hilfe für den Wohlenberger Wal ist das Verhalten der Mitbürger. „Am wichtigsten ist es, das Tier nicht weiter zu beunruhigen, hier kann jeder helfen“, sagt Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums. Er bittet darum, sich mit Booten nicht näher als 200 Meter an den Schnabelwal anzunähern. Motor und Echolot sollten unbedingt abgeschaltet sein, um das Gehör und die Orientierung des Wales nicht weiter zu stören. Wichtig ist zudem, unnötigen Lärm zu vermeiden und dem Tier kein Futter anzubieten. Außerdem sollte man sich dem Wal keinesfalls schwimmend oder tauchend nähern und sonstige Aufregung unterlassen.

Die Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums um Dr. Michael Dähne sammeln Daten, stehen mit verschiedenen Behörden und Naturschutzorganisationen in Kontakt und klären, ob und – wenn ja – wie genau dem Schnabelwal weiter geholfen werden muss. Für alle, die sich Gedanken über einen möglichen Namen für das Tier machen, hat Dähne noch einen Tipp: „Wir sind uns mittlerweile sehr sicher, dass es sich um ein junges Weibchen handelt.“

Sichtungsmeldungen bitte nach wie vor melden an Tel. 0176 – 22 32 56 05.

Donnerstag, 10. September 2015

Internationales Schulsportmeeting

Internationales Schulsportmeeting

Wettkämpfe von Schülern aus Rügener Schulen und aus Kairo in der Gingster Sportwoche



Gingst/Bergen/Kairo. Über 60 Schüler des Gymnasiums Bergen, aus den Schulen Binz und Gingst sowie aus der Deutschen Evangelischen Schule Kairo treffen sich zu ihrem 1. Internationalen Schulsportmeeting in Bergen auf Rügen.


In der Woche vom 13. bis 18. September werden die Gäste aus Ägypten auf Einladung des Arndt-Gymnasiums Rügen besuchen und sich in neun Leichtathletikdisziplinen sowie im Fußball mit Jungen und Mädchen der drei Inselschulen messen. Die Teams kämpfen um die Siege in den Einzeldisziplinen und um den Gesamtpokal des Meetings.


Ihre Wettbewerbe beginnen die Leichtathleten am 14. September um 9 Uhr im Stadion der Stadt Bergen. Am darauffolgenden Mittwoch treten Fußballerinnen und Fußballer ab 9 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Bergen gegeneinander an.


Die Sportveranstaltungen wurden vom Schul- und Sportverein 09 Gingst initiiert und finden in der traditionellen Sportwoche der Gingster Schule statt. Zuschauer sind an beiden Wettkampftagen herzlich willkommen. Für Nachfragen steht Schulleiter Eckhard Mostek telefonisch zur Verfügung unter 03 83 05 – 4 39.

Samstag, 29. August 2015

Ein Dankeschön an die Binzer Rettungsschwimmer

(c) Kurverwaltung Binz

Ein Dankeschön an die Binzer Rettungsschwimmer

Der Bürgermeister lud zum Grillabend


Ostseebad Binz, August 2015 (kv) Sie haben immer ein wachsames Auge auf alles, was im und am Wasser entlang des Binzer Strandes passiert. Von Mitte Mai bis Mitte September, täglich von 9 bis 18 Uhr, stehen die Rettungsschwimmer am Binzer Strand vor neuen Herausforderungen. Zum Glück müssen nicht immer Menschenleben gerettet werden. Auch wenn Eltern ihre Kinder suchen, Wespenstiche zu versorgen sind oder ein Kreislaufkollaps zu behandeln ist - sie sorgen dafür, dass Einheimische und Gäste unbeschwert den Sommer am Strand des größten Rügener Ostseebades genießen können. 19 Rettungsschwimmer der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) besetzen derzeit die acht Rettungstürme des Ostseebades Binz. Ihre verantwortungsvolle Tätigkeit ist ehrenamtlich und viele von ihnen planen jedes Jahr ihren Urlaub dafür ein. Der Binzer Bürgermeister Karsten Schneider traf sich am 26. August mit allen Rettungsschwimmern, die derzeit in Rügens größtem Ostseebad im Einsatz sind und bedankte sich mit einem gemeinsamen Grillabend für ihr Engagement. Ein Großteil der ehrenamtlichen Wachmannschaft in Binz kommt zurzeit aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Michaela Constabel, aktuell Wachleiterin in Binz, kann auf ruhige Tage zurückblicken. Das durchwachsene Wetter der letzten Tage hat die Situation am Strand entspannt. Während der letzten Woche wurden 250 Kindersucharmbänder ausgegeben, mit deren Hilfe die Eltern schnell verständigt werden können, wenn sich ihr Kind am Strand verläuft. Glücklicherweise trat dieser Fall jedoch nicht ein.

Freitag, 21. August 2015

Veranstaltungen zum Monat der Bäderarchitektur im Ostseebad Binz

Foto: Kurverwaltung Binz

Die Villen von Binz – Zeugen der Wendezeit

Veranstaltungen zum Monat der Bäderarchitektur im Ostseebad Binz


Ostseebad Binz. (kv) Es ist wie das Märchen vom hässlichen Entlein. Wer vor 25 Jahren durch Binz spazierte und sich heute noch einmal auf den Weg macht, wird sie nicht wiedererkennen: Aus Häusern mit Bröckelputz und Balkonruinen sind wieder prachtvolle Bäderarchitektur-Villen geworden. Jede ist einzigartig wie eine Diva, zusammen sind sie das Aushängeschild von Binz. Im September, zum Monat der Bäderarchitektur, stehen sie im Mittelpunkt von Führungen, Vorträgen, Ausstellungen, Foto-Touren und Aktionen.

Jeden Mittwoch um 10 Uhr wandelt die Binzer Ortsführung auf den Spuren der Bäderarchitektur. Vom Haus des Gastes aus geht es durch den historischen Ortskern und entlang der Strandpromenade, wo sich der einzigartige Architekturstil eindrucksvoll präsentiert. Geschichte, Architektur und Entwicklung des Seebades Binz stehen immer freitags um 20 Uhr im Mittelpunkt verschiedener Vorträge. Am 4. und 25. September spricht Ortsführer Klaus Boy im Haus des Gastes „Zur Entstehung des Seebades Binz“. Im Museum Ostseebad Binz berichten Torsten Seegert und Wolfgang Schneider am 11. September von der „Bäderarchitektur im Wandel der Zeit“. An gleicher Stelle spricht Wolfgang Buchhester am 18. September über „Die Zeit der Bäderstil-Villen und Seebrücken“. Jeden Dienstag zeigen geführte Fototouren die „Binzer Bäderarchitektur aus der Möwenperspektive“. Immer donnerstags stehen die „Binzer Villen bei Nacht“ im Fokus. Auf den Fototouren gibt es Tipps für die besten Blickwinkel und Motive sowie die passenden Kameraeinstellungen.

Am Abschlusswochenende, vom 25. bis 27. September, heißt es schließlich „Hereinspaziert in die Villen“. Zwölf begleitete Touren führen die Teilnehmer in jeweils bis zu fünf Villen. Kurioses, Informatives sowie die ein oder andere Anekdote bieten unterwegs spannende Unterhaltung. Zu allen Touren ist eine vorherige Anmeldung bei der Touristinformation Binz notwendig, da die Plätze begrenzt sind. Einige Häuser bieten darüber hinaus individuelle Hausführungen oder Aktionen an. Beispielsweise lädt die Villa Salve am Samstagabend zu dem 3-Gänge-Menü „Belle Époque“ mit historischen Cocktails und Erzählungen aus der Zeit der Bäderarchitektur ein.

Eine abendliche Bildershow auf dem Kurplatz vom 24. bis 26. September zeigt jeweils zwischen 19 und 22 Uhr non-stopp Binzer Ortsansichten aus über 100 Jahren Seebadgeschichte.

Anlässlich des 25. Jahrestages der Wiedervereinigung wird das Ostseebad Binz ab 24. September bis voraussichtlich 4. Oktober außerdem zu einer großen Freiluftausstellung. Unter dem Motto „Binzer Ansichten im Großformat – Damals & Heute entlang der Strandpromenade“ präsentiert die Kurverwaltung Binz zwischen Strandzugang 3 und 27 insgesamt 22 Fototafeln im XXL-Format. Zu sehen sind Schwarz-Weiß-Aufnahmen ausgewählter Binzer Villen aus den 80er bis 90er Jahren, die größtenteils aus dem Foto-Archiv des Binzer Fotografen Lutz Grünke stammen. Sie zeigen, dass sich 25 Jahre nach der Deutschen Einheit vieles im Ostseebad Binz getan hat.

Alle Veranstaltungen zum „Monat der Bäderarchitektur“ sind in einem Flyer zusammengestellt, der an der Touristinformation erhältlich ist. Eine Übersicht ist auch online unter www.ostseebad-binz.de zu finden.

Info & Anmeldung für die Vorträge, Führungen und Fototouren: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393 148148, Fax. 038393 148145.

Freitag, 14. August 2015

Urlaubsleseausweis für Kinder

Spielerische Einführung in die Binzer Bibliothek


Ostseebad Binz, August 2015. Urlauberkinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren können bis Ende August jeden Montag um 10 Uhr eine spannende Kennenlerntour durch die Binzer Bibliothek unternehmen. Denn hier gibt es viele tolle Angebote für Kinder, neben Büchern auch CDs, DVDs, Hörbücher und Gesellschaftsspiele. Wer alles erkundet hat, bekommt einen Urlaubsleseausweis. Treff ist das Spielzimmer im Haus des Gastes, die Teilnahme ist kostenfrei.

Info: Kurverwaltung der Gemeinde Ostseebad Binz, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393/ 148 148, Fax 038393/ 148 145.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Weingenuss und Livemusik am See

Foto: Kurverwaltung Binz

Weingenuss und Livemusik am See

7. Binzer Weinfest am Schmachter See vom 12. bis 18. August

Ostseebad Binz, Juli 2015 (kv) Das Weinfest „Wein on tour“ ist zum siebenten Mal in Binz am Schmachter See zu Gast. Vom 12. bis 18. August präsentieren verschiedene Winzer ihre aktuellen Highlights und wertvollen Klassiker. Die Besucher können die Vielfalt der verschiedenen Angebote genießen und die persönliche Expertise der Erzeuger in Anspruch nehmen. Sieben Tage lang darf gefachsimpelt, geschwärmt, getrunken, gefeiert und genossen werden. Bei kleinen Leckereien und in gemütlicher Atmosphäre lässt sich entspannt der Sonnenuntergang am Schmachter See genießen. Für gute Stimmung sorgt außerdem Livemusik regionaler Künstler täglich zwischen 19 und 22 Uhr. Das Weinfest hat am 12. August ab 16 Uhr, an den übrigen Tagen ab 15 Uhr geöffnet. Es schließt jeweils um 23 Uhr, am letzten Abend um 22 Uhr. Weitere Informationen zum Weinfest unter www.wein-on-tour.de.


Das Livemusik-Programm zum Binzer Weinfest (Änderungen vorbehalten):

Mittwoch, den 12.8.2015, 19 Uhr
Eröffnung mit Talk & Musik mit Entertainer Jörg Hinz

Donnerstag, den 13.8.2015, 19 Uhr
ANNA HAAG - Der MUSIC‐MIX

Freitag, den 14.8.2015, 19 Uhr
Weinfest-Tanzparty mit HINZ‐Die Partyshow!

Samstag, den 15.8.2015, 19 Uhr
Die Schlagerparty - Die schönsten Schlager nonstop mit ANNA HAAG

Sonntag, den 16.8.2015, 19 Uhr
Die Oldieparty - Die besten Oldies aus 5 Jahrzehnten mit ANNA HAAG

Montag, den 17.8.2015, 19 Uhr
Music-Special mit Ron Beitz

Dienstag, den 18.8.2015, 19 Uhr
„Der Letzte macht das Licht aus!“ - Abschluss-Party mit Jörg Hinz-Entertainment-Live

Samstag, 25. Juli 2015

Bei Vollmond durch die Granitz

Foto: Fotohaus Zobler

Bei Vollmond durch die Granitz

Mondscheinwanderung zum Jagdschloß Granitz

Ostseebad Binz, Juli 2015 (kv) Wenn der Vollmond groß und golden über der Insel Rügen aufgeht, ist die schönste Zeit für märchenhafte Mondscheinwanderungen zum Jagdschloß Granitz. Zwischen April und Oktober lädt die Kurverwaltung Binz regelmäßig zu den beliebten Wanderungen ein. Die nächste Tour startet am 3. August um 20 Uhr am Haus des Gastes. Nach der Wanderung durch die Buchenwälder der Granitz schließt sich eine exklusive Schlossbesichtigung mit Rundgang durch die Ausstellungen sowie die fürstlichen Salons des Schlosses an. Sofern es das Wetter zulässt, kann zum krönenden Abschluss der 38 Meter hohe Mittelturm des Schlosses über eine filigrane Wendeltreppe bestiegen werden. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein herrlicher Rundblick über die vom Mond beschienene Insel, bei gutem Wetter sogar bis Hiddensee und Stralsund. Bevor es zurück nach Binz geht, besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Für den Rückweg wird die Mitnahme einer Taschenlampe empfohlen. Die Wanderung dauert ca. vier Stunden. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, melden sich Interessenten bitte bei der Kurverwaltung Ostseebad Binz im Haus des Gastes bis 14 Uhr unter Telefon 038393-148148 an. Gewandert wird ab 10 Personen. Die Teilnahme kostet acht Euro mit Kurkarte und zwölf Euro ohne Kurkarte.

Info & Anmeldung: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393 148 148, Fax. 038393 148 145.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Holler/Schröder starten wieder vereint beim smart super cup Binz

Foto: HOCH ZWEI

Holler/Schröder starten wieder vereint beim smart super cup Binz

Qualifikations-Wildcard für die Rüganerin Franziska Schewe


Hamburg/Binz. Mit dem smart super cup Binz startet vom 17. bis zum 19. Juli Europas größte nationale Beach-Volleyballserie in die Strandsaison 2015. Nach vier Stadtturnieren freuen sich die Teams der deutschen Rangliste auf den Ostseestrand und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat in dieser Woche die Meldelisten für das mit 40.000 Euro dotierte Turnier veröffentlicht.
  
Durch parallel stattfindende Turniere im Ausland kann es an den vorderen Positionen noch Verschiebungen geben, aber die Beach-Volleyballfans können sich bei den Frauen auf jeden Fall auf die Vorjahreszweiten Katharina Schillerwein/Cinja Tillmann (Beach-Volleys Bottrop/USC Münster) freuen. Sie konnten in diesem Jahr bereits die Turniere der smart beach tour in Hamburg und Dresden gewinnen. Aber auch das junge bayerische Duo Sandra Ittlinger/Yanina Weiland (SV Lohhof) wusste in Hamburg bereits mit dem zweiten Platz zu überzeugen. Ihnen auf der Lauer liegen unter anderem die Finalduos des smart beach cup Jena: Melanie Gernert/Anika Krebs (VCO Berlin) und Florentina Büttner/Valeria Fedosova (SV Lohhof). Im Qualifikationsfeld hoffen unter anderem die topgemeldeten Stefanie Hüttermann/Lena Ottens (STV Hünxe/BSV Ostbevern) auf die Absage international spielender Teams, um direkt im 16er Hauptfeld starten zu können. Mit einer Wildcard für die Qualifikation startet die Rüganerin Franziska Schewe (SV Putbus) mit ihrer Berliner Partnerin Ninja Priesterjahn (VfK Südwest Berlin). Für den 1. VC Stralsund spielt Swantje Basan in der Qualifikation zusammen mit Anne Domroese (Oststeinbeker SV).

Bei den Männern gehören die Gewinner des smart beach cup Jena, Valentin Begemann/Lorenz Schümann (VCO Hamburg/FT Adler Kiel), und ihre dortigen Finalgegner, Paul Becker/Jan Romund (TG Rüsselsheim/TSC Münster), zum Favoritenkreis. Spannend wird sein, wie gut Tim Holler (SV Fellbach) und Jonas Schröder (TGM Gonsenheim) bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt auf der smart beach tour 2015 harmonieren. Im vergangenen Jahr belegten sie auf Rügen den zweiten Platz. Jonas Schröder ist erst vor wenigen Wochen von einem Studienaufenthalt aus Südafrika zurückgekehrt, sodass Tim Holler die bisherigen Turniere mit wechselnden Partnern gespielt hat. Mit Siegen bei Landesverbandsturnieren in Heidelberg und Rottenburg haben sie aber bereits gezeigt, dass sie wieder auf bestem Wege zur alten Teamstärke sind. Die Nachwuchs-Wildcard hat der DVV für die Qualifikation an das Teams Manuel Harms/Milan Sievers (SV Georgii Allianz Stuttgart/KMTV Eagles Kiel) vergeben.  

Am Freitag, 17. Juli, beginnt der smart super cup Binz um 13 Uhr mit den Qualifikationsspielen der Frauen und Männer. Das Hauptfeld mit jeweils 16 Teams wird dann am Samstag und Sonntag ausgetragen. Spielbeginn an der Seebrücke ist am Samstag um 8:30 Uhr und am Sonntag um 8:15 Uhr. Die Finalspiele der Frauen und Männer am Sonntag überträgt Sky live und in HD. Ab 14 Uhr berichten auf Sky Sport HD Moderatorin Esther Sedlazcek, Field-Reporterin Sara Niedrig, Sky Experte Jonas Reckermann sowie Kommentator Karsten Petrzika vom smart super cup aus Binz. Zusätzlich zu den Live-Übertragungen informiert der 24-Stunden-Sportnachrichtensender Sky Sport News HD alle Beach-Volleyball-Fans am Wochenende rund um die Uhr über das Geschehen auf und neben dem Platz.

Wer die ranghöchste deutsche Beach-Volleyballserie nicht an allen drei Tagen live vor Ort erleben kann, wird im Internet bestens versorgt. Der Livescore liefert in Sekundenschnelle jeden Punkt von allen vier Courts und im Livestream werden alle Spiele aus der TK-Arena übertragen. Zu den Finalspielen wird das TV-Signal von Sky mit allen Kamerapositionen im Livestream gezeigt. Live dabei sind Beach-Volleyball-Fans unter www.smart-beach-tour.tv. Hier gibt es viele weitere Informationen zur smart beach tour, alle Ergebnisse, Teaminfos und vieles mehr.   

Zeitplan – der Eintritt ist an allen Tagen und zu allen Spielen frei:


  • Freitag, 17.07.2015 13.00 – 18.30 Uhr: Qualifikationsspiele der Frauen & Männer   
  • Samstag, 18.07.2015 08.30 – 20.00 Uhr: Hauptfeldspiele der Frauen & Männer  ab 20 Uhr: N-Joy Beach-Party am Strand – Eintritt frei 
  • Sonntag, 19.07.2015 08.15 Uhr: Hauptfeldspiele der Frauen & Männer 10.00 Uhr: Halbfinalspiele der Frauen 11.00 Uhr: Halbfinalspiele der Männer 14.15 Uhr: Finale der Frauen (live auf Sky Sport HD) 15.30 Uhr: Finale der Männer (live auf Sky Sport HD) anschließend Siegerehrungen 

Internet: www.smart-beach-tour.tv
Facebook:  facebook.com/smartbeachtour.tv
Twitter:  @smart_beachtour / #skybeach
 

SMART BEACH TOUR 2015

Titel:  smart super cup Binz
Standort:  Strand an der Seebrücke
Datum:  17. bis 19. Juli 2015
 

Preisgeld:

40.000 Euro in Binz/das Gesamtpreisgeld der smart beach tour 2015 beträgt 250.000 Euro zzgl. zwei smart Fahrzeuge für die Deutschen Meisterteams 2015

Tourorte:

Münster (8.-10.5.), Hamburg (15.-17.8.), Jena (12.-14.6.), Dresden (19.-21.6.), Binz, St. Peter-Ording (24.-26.7.), Nürnberg (7.-9.8.), Kühlungsborn (14.-16.8.), und die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand (10.-13.9.)

Mittwoch, 10. Juni 2015

Geologe zeigt „Strandsteine zum Anfassen“ im MEERESMUSEUM

Strandsteine von der Insel Rügen. (Foto: © Rolf Reinicke, honorarfreie Nutzung nur im Rahmen dieser Pressemeldung)

Geologe zeigt „Strandsteine zum Anfassen“ im MEERESMUSEUM


(Stralsund, 10.06.15) Wieder einmal bietet das MEERESMUSEUM Stralsund seinen Besuchern einen beliebten Service – die Bestimmung von Strandfunden, insbesondere von selbstgefundenen Steinen und Fossilien. Der Geologe Rolf Reinicke, bekannt als Autor zahlreicher Strandfunde-Bücher, steht dazu den Museumsgästen am Mittwoch, 17. Juni, von 11:00 bis 15:00 Uhr bereit. Zusätzlich präsentiert er gemeinsam mit seiner Frau „Strandsteine zum Anfassen“ – die beeindruckende Vielfalt der Gesteine und Fossilien vom Ostseestrand. Er gibt Anleitung, wie man solche „harten Funde“, wie  beispielsweise Bernstein, Katzengold oder besondere Fossilien, selbst erkennen und  bestimmen kann.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Alles Neu macht der Mai

(c) Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Alles Neu macht der Mai


(Sassnitz, 13.5.2015) Das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL bietet neben dem Besuch von Erlebnisausstellung, Multivisionskino und Aussichtsplattform Königsstuhl auch im Mai viele zusätzliche Veranstaltungen an. Das Besucherzentrum im Nationalpark Jasmund hat täglich von 9 bis 19 Uhr für seine Gäste geöffnet.

Bereits ab 11 Uhr und immer zur vollen Stunde finden die beliebten Kurzführungen zum Thema UNESCO-Welterbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“ statt.

Sportlich und spannend zugleich geht es bei der Foto-Ralley am 15. Mai ab 14.30 Uhr zu. Mit Hilfe von Fotos machen Sie sich auf den Weg zu verschiedenen Stationen und erfahren dort Wissenswertes zu den Alten Buchenwäldern, zur Kreideküste, zum Naturschutz, aber auch zu verschiedenen Sagen und Mythen.
Ebenso verlockend ist das Angebot, die Alten Buchenwälder auf einer speziellen Wanderung mit allen Sinnen zu erkunden und wahrzunehmen. Diese Wanderung namens „Born to be Wald“ findet am 23. Mai ab 14.30 Uhr statt.
Wer gerne fotografiert und noch das passende Kreideküstenmotiv sucht, ist herzlich zur nächsten Fotosafari am 24. Mai eingeladen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auch auf der Internetseite: www.koenigsstuhl.com im Veranstaltungskalender.

Das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL hat täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass in das Multivisionskino erfolgt um 18.40 Uhr. Wer noch kurz vor der Schließung in die Erlebnisausstellung möchte, sollte spätestens um 18 Uhr im Nationalpark-Zentrum sein.

Die Busse der VVR der Linien 19, 20 und 23, mit denen Sie umweltfreundlich zum Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL fahren können, verkehren ab dem 17. Mai auch wieder im Sommerfahrplan. So gelten nicht nur längere Taktzeiten und eine schnellere Anbindung an den Königsstuhl, sondern die RADzfatzbusse mit Fahrradanhänger sind auch wieder unterwegs. Die genauen Fahrzeiten können Sie den Aushängen an den Haltestellen entnehmen. Nutzen Sie für Ihre Anreise mit dem VVR auch die günstigen Kombitickets, wie z.B. das KönigsstuhlTicket.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Lesung im MEERESMUSEUM: Heringe – Ein Porträt von Holger Teschke

Buchcover Heringe. (Foto: © Matthes & Seitz Berlin)
Holger Teschke. (Foto: © Wiebke Volksdorf)

Lesung im MEERESMUSEUM: Heringe – Ein Porträt von Holger Teschke



(Stralsund, 12.05.15) Als „Silber des Meeres“ wurde er im Mittelalter mit Gold und Pelzen aufgewogen, auf den Hering gründeten sich Vermögen und ganze Reiche, die, wenn er ausblieb, untergingen. Als er durch die Industrialisierung der Fischerei in seinem Bestand selbst gefährdet wurde, fand der „König der Fische“ Wege des Überlebens. Nur einem Individualisten, der klug genug ist, seine Erfahrungen im Schwarm zu sammeln, konnte solch ein welthistorischer Siegeszug glücken.


Holger Teschke erzählt die reiche Kultur- und Naturgeschichte des Herings und zeichnet seine abenteuerliche Spur durch die Jahrhunderte nach. Ist der Hering vielen heute nur noch als Rollmops bekannt, offenbart Teschke die Eleganz des lebendigen Schwärmers.


Der Referent, geboren 1958 in Bergen auf Rügen, fuhr als Maschinist auf Fischereikuttern zur See, bevor er Schauspielregie in Berlin studierte, wo er anschließend als Dramaturg und Autor arbeitete. Von 2000 bis 2010 war er als Regisseur und Regielehrer in den USA, Australien und Südostasien unterwegs, seit 2010 ist er Dozent für Theatergeschichte und Dramaturgie. Holger Teschkes letztes Buch, Gebrauchsanweisung für Rügen und Hiddensee, erschien 2013. Er schreibt für mare, Theater der Zeit und Deutschland Radio Kultur und lebt in Berlin und South Hadley, Massachusetts.


Alle Interessierten sind zu dieser Lesung am Donnerstag, 21.05.15, um 19:00 Uhr herzlich ins MEERESMUSEUM Stralsund eingeladen. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person. Eintritt frei heißt es für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V.

Dienstag, 5. Mai 2015

Theater AG der Gingster Schule spendet für Erdbebenopfer

FOTO (privat): Lennart, einer der Hauptdarsteller, ist in der Bildmitte zu sehen

Der verflixte Traum

Theater AG der Gingster Schule spendet für Erdbebenopfer


Haben wir nicht alle schon einmal davon geträumt, im Körper eines anderen zu stecken?
Lennart Paul Fock weiß, wie sich das anfühlt und erzählte seinem Publikum, den Schülern der Jahrgangstufen 4 bis 6 der Regionalen Schule mit Grundschule Gingst, davon. Mit Spannung erwarteten die jungen Zuschauer, welche Person für seinen Albtraum verantwortlich war. Schmunzeln musste jeder, als es hieß, im Traum hätte er seinen Geburtstag im Körper eines Mitschülers, dem von Malte Kubowicz, erlebt. Doch nicht nur dieser Umstand führte zur Verwirrung, auch die Tatsache, dass seine Eltern (Kaja Holz, Max Hinzmann) und Geschwister (Wendy Schmidt, Kassandra Mau und Lale Jordan) sowie alle seine Mitschüler seinen Geburtstag ignorierten.

Malte Kubowicz spielte seine Rolle als Lennart fabelhaft und stolperte von einer Enttäuschung in die nächste. Von den Nachbarinnen zurechtgewiesen, den Mitschülern nicht ernst genommen und von seiner Freundin Steffi hintergangen, war es kein Wunder, dass er in der Pause nach der Englischstunde die Fassung verlor. Auch die kleine Schwester, souverän gespielt von Wendy Schmidt und ihre schimpfende Nachbarin Julienne Köster amüsierten die Zuschauer.

Neugierig erwartete das Publikum die Fortsetzung, in der der „echte“ Lennart seinen wirklichen Geburtstag erlebte, mit einem besonderen Geburtstagsgeschenk überrascht und von seinen Klassenkameraden besungen wurde. So muss es sein, ein Happyend im Klassenzimmer und eine nette Geste unter Freunden.

Sehr erfreulich war die äußerst positive Rückmeldung aus den Reihen der Schüler, aber auch der Eltern, die zu einer Aufführung einen Abend zuvor eingeladen worden waren.
„Dass die Kinder so viel Text auswendig gelernt haben, verdient Anerkennung. Aber auch die überzeugende Mimik und Gestik beeindruckten mich sehr“, bemerkte Katrin Thesenvitz, die Mutter einer jungen Schauspielerin.

Dankbar nahm Heide Saathoff, die Leiterin der Theater-AG, die Spenden in Höhe von 56,00€ entgegen, die als Dankeschön für den sehr gelungenen Auftritt gesammelt wurden. Die Jungen und Mädchen um die Deutschlehrerin entschieden beeindruckt von den Ereignissen in Nepal: Der Erlös geht an die Opfer dieser Erdbebenkatastrophe.

Donnerstag, 30. April 2015

Veranstaltungsprogramm im MIZ im Mai 2015

Veranstaltungsprogramm im MIZ im Mai 2015


Samstag, 2. Mai 2015, 11.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Literatenköpfe von ARTus

von und mit Walter G. Goes


Portrait von Günter Grass

Ende des Jahres 2014 konnte das Bergener Medien- und Informationszentrum mit dem ortsansässigen Künstler und Autor Walter G. Goes eine Vereinbarung zur Sammlung von Autoren-Porträts treffen.

Grundlage sind die seit 2001 in der Kolumnenreihe von ARTus in der Lokalredaktion Rügen der OZ erschienenen Porträts.

Zum diesjährigen 65. Geburtstag des Künstlers werden Arbeiten aus dem sich beständig erweiternden Fundus gezeigt, aktuell für die Ausstellung 28 Porträts von bislang 41 Schriftstellern, die in der Sammlung Aufnahme gefunden haben.

Von Ernst Moritz Arndt, über Mascha Kaléko und Lutz Seiler, bis hin zu Holger Teschke und Christa Wolf können die Besucher des MIZs den Monat Mai über Schriftsteller in Augenschein nehmen, deren Bücher sich auch in der Bibliothek finden lassen.

Die Ausstellung wird am Sonnabend, dem 2. Mai, um 11 Uhr, im MIZ am Bergener Markt 12, in Gegenwart des Künstlers eröffnet.

Die Mitarbeiter des MIZs und der Künstler hoffen nicht nur zur Eröffnung auf regen Zuspruch der Ausstellung.

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Montag, 18. Mai 2015, 19.00 Uhr

Vortrag: Facebook. Smartphones. Cybermobbing. Brauchen neue Medien neue Erziehungsmethoden?


Referent: Thomas Feibel (Büro für Kindermedien Berlin)


Was Kinder und Jugendliche heute mit Medien anstellen, ist beeindruckend. Es wird munter gesimst, gemimst, geklickt, gefilmt und getwittert. Das alles vollziehen Mädchen und Jungen mit einer Beiläufigkeit, die Eltern und Pädagogen immer wieder große Bewunderung abringt. Gleichzeitig wird aber auch gelockt,  geschimpft, gelästert und gemobbt. Doch was macht es mit unseren Kindern, wenn sie den ganzen Tag „on“ sind? Und was können wir als Eltern und Pädagogen für den sicheren Umgang unserer Kinder mit den Medien tatsächlich tun? Dieser und anderen Fragen widmet sich Thomas Feibel, Medienexperte und Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin in seinem Vortrag. Vor allem wird Feibel zeigen, dass Erziehung auch bei Neuen Medien nicht verzichtbar ist.



Thomas Feibel ist Journalist und Autor einer Vielzahl von Sachbüchern zum Umgang von Jugendlichen und Kindern mit Neuen Medien, er ist Co-Initiator des Kinder-Software-Preises TOMMI und hält deutschlandweit Vorträge und Workshops ab. Eintritt frei.



Mit freundlicher Unterstützung von KABEL + SAT Bergen GmbH.





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Dienstag, 19. Mai 2015, 19.30 Uhr

Sternstunden

Veranstalter: Jugendring und das MIZ



Alle Interessierten – ob Groß oder Klein - sind eingeladen, auf der Terrasse des MIZs mal mit professioneller Technik in den Himmel zu schauen und Planeten, Sterne und Sternschnuppen aus der Nähe zu betrachten.

Einfach vorbeikommen!

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Donnerstag, 21. Mai 2015, 20.00 Uhr

Filmabend: CITIZENFOUR

Dokumentarfilm/Thriller



Als Edward Snowden seine erste verschlüsselte email unter dem Namen “Citizenfour” im Januar 2013 an Laura Poitras schickt, arbeitet die Filmemacherin bereits an einem Film über die Praxis der Massenüberwachung, dem dritten Teil ihrer Trilogie über die USA nach 9/11. Snowden hatte Poitras nicht zuletzt deshalb als Kontaktperson gewählt, weil sie seit Jahren selbst eine Zielperson der Geheimdienste war, die bei der Einreise oder Ausreise in den USA regelmäßig aufgehalten und verhört wurde. “Citizenfour” gibt sich als hochrangiger Computerspezialist im Dienst US-amerikanischer Nachrichtendienste zu erkennen und stellt Beweise für die massive Überwachung der weltweiten Kommunikation via Telefon und Internet in Aussicht. Nach monatelangem Austausch verschlüsselter emails vereinbaren Laura Poitras und “Citizenfour” ein persönliches Treffen, zu dem der Journalist Glenn Greenwald hinzugezogen werden soll. Poitras erhält die Erlaubnis, während des Treffens zu filmen. Poitras und Greenwald sind in New York, als die Nachricht von “Citizenfour” eintrifft, dass das Treffen in Hongkong stattfinden soll [https://citizenfourfilm.com/30042015].

Eintritt: 5 Euro.

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Donnerstag, 28. Mai 2015, 19.00 Uhr

Film & Regisseurgespräch: Das Dorf der Stille

Ein Film von Heidi und Bernd Umbreit, Dokumentation, Deutschland, 2015, SWR/arte, 59 Minuten


Zum Film: Maria weiß nicht, dass sie Maria heißt. Sie kennt nicht ihren eigenen Namen, sie weiß nicht, dass der Himmel blau ist und  ihre Betreuerin Kathi blonde Haare hat. Aber sie erkennt sie. An den Ohren und an der Nase.  Und die muss sie befühlen, immer und immer wieder.

Olli weiß nicht, was Fußballweltmeisterschaft bedeutet oder Fukushima, aber er kann an kleinen Holztäfelchen - seinem Wochenplan -  fühlen, wann er Massage hat oder mit dem Hund spazieren gehen darf. Und er hat sehr eindeutige Gesten für seinen Wunsch nach Kaffee und Kuchen. Den hat er oft und deshalb deckt er gerne nachmittags den Tisch für seine Wohngruppe.

Theo weiß nicht, was es bedeutet, Krebs zu haben. Aber er übersteht seine Operation, weil sein Betreuer Peter bei ihm ist und seine Hand hält. Und weil er die Decke, unter der er sich geborgen fühlt, ins Krankenhaus mitnehmen darf.

In einem Taubblindendorf, in der Nähe von Hannover, haben Heidi und Bernd Umbreit über ein Jahr Menschen beobachtet, die mit drei Sinnen die Welt erleben und begreifen. Tastend, riechend, schmeckend. Und sie zeigen, dass diese Welt weder dunkel noch stumm ist. Sie zeigen Maria, Olli, Theo und die anderen in ihrer Freude: wie sie mit ihren Betreuern kuscheln und kommunizieren, wie sie sich der Sonne entgegen räkeln und an den Handläufen durchs Dorf bewegen, wie sie lernen, kleine Arbeiten selbständig auszuführen.

Entstanden ist ein Film, der Einblicke gibt in eine Welt, von der die meisten Menschen gar nicht wissen, dass es sie überhaupt gibt. Es sind die Betreuer, die diesen Film tragen, die ihren Schützlingen eine Stimme verleihen. Menschen, sehr besondere,  die auch nach langjähriger Arbeit in Fischbeck nicht wirklich wissen, was in einem taubblinden Menschen vor sich geht, aber die erleben, wie Förderung und Zuwendung ein Leben lebenswert machen.  Der Zuschauer wird mitgenommen in diese Welt, die ihn vielleicht nachdenklich, aber nicht bedrückt entlässt.



Der Förderverein der Hospizdienste Rügen und das MIZ laden am Donnerstag, dem 28. Mai 2015 um 19.00 Uhr zur Filmvorführung und zum Gespräch mit den beiden preisgekrönten Regisseuren herzlich ein.

Eintritt frei.

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Freitag 29. Mai 2015, 15.00 Uhr

Lesefrosch: Kinder der Welt

Geschichten und Kreatives für 5- bis 8-Jährige



Wir lesen und basteln mit den Kleinen zum Thema Kinder der Welt.

Bitte vorher telefonisch, per Mail oder persönlich anmelden, damit wir genug Materialien bereitstellen!

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Freitag 29. Mai 2015, 17.00 Uhr

Finissage: Literatenköpfe von ARTus

von und mit Walter G. Goes


Walter G. Goes liest zum Abschluss der Ausstellung seiner LITERATENKÖPFE aus seinen ARTus-Kolumnen.

Eintritt frei.

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Samstag 30. Mai 2015, 10.00 bis 15.00 Uhr

Tag der offenen Tür in Rathaus, Museum und MIZ




Der Tag der offenen Tür im MIZ steht ganz unter dem Motto: „Bibliothek der Zukunft“ – Was wünschst du dir von deiner Bibliothek im Jahr 2030?

Die Institution Bibliothek befindet sich vor allem aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung seit ein paar Jahren im Wandel.

In Bergen auf Rügen wurde dies durch den Bau eines modernen Medien- und Informationszentrums aufgegriffen.

Doch die Entwicklung steht nicht still: Bibliotheken werden sich in den kommenden Jahrzehnten immer wieder neu definieren und weitergehende Aufgabenbereiche für sich finden müssen.

Am Tag der offenen Tür können sich Interessierte zu möglichen Gedanken und Prognosen im MIZ informieren

und gleichzeitig an einer großen Leinwand in Schrift, Druck oder Malerei Wünsche und Ideen einer Bibliothek der Zukunft im Allgemeinen und auch für das MIZ in Bergen speziell festhalten.

Gleichzeitig werden die Mitarbeiter des MIZs ganz ausführlich zur Onleihe - der Ausleihe über das Internet - informieren und vor dem Haus eine neue alte Büchertauschkiste einweihen!

Mittwoch, 29. April 2015

Walforscherin am Deutschen Meeresmuseum gewinnt Wissenschafts- und Journalistenpreis "Hauptsache Biologie"

Dr. Peter Quick (Geschäftsführer Promega GmbH), Dr. Ulrich Scheller (Jury Hauptsache Biologie, Geschäftsführer BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch), Anja Gallus (Wissenschaftlerin am Deutschen Meeresmuseum Stralsund), Dr. Christian Jung (Wissenschaftsjournalist) und Dr. Norbert Lossau (Jury Hauptsache Biologie, Ressortleiter Wissenschaft, DIE WELT) © Promega GmbH

Walforscherin am Deutschen Meeresmuseum gewinnt Wissenschafts- und Journalistenpreis "Hauptsache Biologie"


Walforscherin Anja Gallus hat am vergangenen Freitagabend, 24.04.2015 im Naturkundemuseum Berlin gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Dr. Christian Jung und Prof. Dr. Ursula Siebert von der Tierärztlichen Hochschule Hannover den Wissenschafts- und Journalistenpreis „Hauptsache Biologie“ für den Zeitungsartikel „Die Qual des Wals“ gewonnen. Der Wettbewerb honoriert die gelungene Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Naturwissenschaftlern für wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig allgemein verständliche Artikel zu aktuellen biologischen Forschungsthemen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung unserer Wissenschaftlerin Anja Gallus mit dem Wissenschafts- und Journalistenpreis Hauptsache Biologie. Der honorierte Artikel zeigt, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Wissenschaftlern wichtig ist, um der Öffentlichkeit unsere Forschungsarbeit bekannt und verständlich zu machen. Das Deutsche Meeresmuseum ist regelmäßig Ansprechpartner für Medienvertreter zu meeresbiologischen Themen und das wissen wir sehr zu schätzen“, sagt Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums.

Montag, 27. April 2015

Rügener Schülerzeitung holten 3. Platz in der Kategorie Regionale Schulen


Vier Redakteure der GINGSTER WELLE freuen sich über den Landespreis für ihre Schülerzeitung: Justine Vahldieck, Malte Kubowicz, Lennart-Paul Fock und Andriana Schmidt (v. l. n. r.). Foto: André Farin

Landespreis für GINGSTER WELLE

Rügener Schülerzeitung holten 3. Platz in der Kategorie Regionale Schulen


Schwerin/Gingst. Klasse! Die GINGSTER WELLE holte sich im diesjährigen Landeswettbewerb der besten Schülerzeitungen den 3. Platz in der Kategorie der Regionalen Schulen. „Das hatten wir nicht gedacht“, erzählt Adriana Schmidt aus der 8b, die seit diesem Jahr bei der Arbeitsgemeinschaft mitmacht. „Wir haben in diesem Schuljahr alle erst angefangen und brauchten eine Weile, bis wir so richtig in Gang kamen.“ Daher strahlten die vier Schülerinnen und Schüler, die bei der Auszeichnungsveranstaltung in Schwerin dabei sein durften, über alle Ohren.

Neues Schuljahr – neues Glück. In der Redaktion der GINGSTER WELLE arbeiten seit August letzten Jahres acht Schüler in einer taufrischen Arbeitsgemeinschaft. Das Team besteht aus sechs freien Mitarbeitern und acht festen Redakteuren, die auch Aufgaben in den Bereichen Fotografie, Layout, Korrekturlesen, Werbung und Verkauf übernehmen. Die freien Schreiber aus den Klassenstufen 5 bis 10 bringen sich mit eigenen Beiträgen ein, zum Beispiel mit Texten aus dem Unterricht oder aus ihrem persönlichen Freizeitbereich, was interessanten Lesestoff bringt. Die Redakteure teilen sich die Aufgaben und schreiben für die Rubriken der Zeitung, die zum neuen Inhalt der Zeitung gehören. Sie treffen sich alle 14 Tage für zwei Stunden in der Druckwerkstatt oder dem Computerraum der Schule, wo sie ihre Redaktionssitzung abhalten, an den Texten schreiben und am Layout feilen.

„Mit dem neuen Team haben wir geplant, dass alle fünf bis sechs Wochen eine Schülerzeitung erscheint“, sagt Lennart-Paul Fock, der sich um die beliebten Game-Tipps kümmert. „Am liebsten würde ich mal eine ganze Ausgabe damit gestaltet“, träumt er schon von der nächsten Zeitung. Auf jeden Fall wollen sie mehr Zeitungen herausgeben als in den zurückliegenden Jahren, denn der Bedarf zum Schreiben und Lesen von Schülertexten ist sehr groß. Das merkt man immer dann, wenn beispielsweise eine Sonderausgabe produziert wird. Nach der traditionellen Sportwoche in der dritten Woche jedes Schuljahres reichen alle Teilnehmer Beiträge von ihren Stationen ein, an denen sie in über 20 Sportarten aktiv waren. Die Nachfrage nach dieser Ausgabe ist dann immer groß, weil sich alle irgendwie wiederfinden wollen.

Der Schul- und Sportverein 09 Gingst fördert die Herausgabe der GINGSTER WELLE mit einem Zuschuss zu den Druckkosten und half auch bei der Einrichtung und Ausstattung des Redaktionsraumes in der Druckwerkstatt. Mit dem Druckhaus Kruse in Stralsund haben die jungen Redakteure einen festen Partner gefunden, der bei der Veröffentlichung der Zeitung und einer guten Preisgestaltung hilft. Neben der Medienwerkstatt der Schule bekommen die Zeitungsmacher kräftige Unterstützung von ihrem Deutschlehrer André Farin, der seit diesem Schuljahr die Leitung der Arbeitsgemeinschaft übernommen hat.

Sonntag, 26. April 2015

Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen 2015

Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen 2015

Informationsveranstaltung im Binzer Haus des Gastes

Ostseebad Binz. Am 13. September 2015 ist die Insel Rügen zum zweiten Mal Austragungsort für den Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen, einen international besetzten Triathlon-Wettbewerb.

Das Ostseebad Binz steht bei diesem hochwertigen und markenstarken Event als Start und Zielort besonders im Fokus. Der Triathlon beinhaltet folgende Disziplinen: 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen.

Die Gemeinde Ostseebad Binz lädt alle interessierten Einwohner, Hoteliers, Gastronomen und Gewerbetreibenden zu einer Informationsveranstaltung zum Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen in das Binzer Haus des Gastes ein.

Am 4. Mai 2015 um 16 Uhr gibt es Informationen zur Durchführung der Veranstaltung, insbesondere zur Lauf- und Radstrecke. Anschließend ist Zeit für Fragen, Hinweise und Anregungen zur Veranstaltung. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Mittwoch, 8. April 2015

500.000ster Besucher im Naturerbe Zentrum RÜGEN begrüßt

Jürgen Michalski, Leiter des Naturerbe Zentrums RÜGEN (rechts im Bild), begrüßt Familie Kleiner aus Berlin als 500.000sten Gast - © Naturerbe Zentrum RÜGEN

500.000ster Besucher im Naturerbe Zentrum RÜGEN begrüßt

Baumwipfelpfad und Erlebnisausstellung beliebt bei Urlaubern und Einheimischen


(Ostseebad Binz / OT Prora) Eigentlich wollten Björn Kleiner und seine Frau Johanna sich mit ihren Kindern Katja (4) und Konstantin (8) einfach nur den Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum RÜGEN anschauen. Mit einem besonderen Empfang als 500.000ster Besucher hatte die Familie aus Berlin nicht gerechnet. Der Bürgermeister des Ostseebades Binz, Karsten Schneider, und der Leiter des Zentrums, Jürgen Michalski, überreichten der überraschten Familie neben einem Präsentkorb aus dem Shop des Zentrums auch eine Familien-Jahreskarte für den Baumwipfelpfad und die Erlebnisausstellung. Auch zum heutigen Rundgang waren sie eingeladen, ebenso zu einem Mittagessen in die hauseigene Boomhus Gastronomie. „Das ist ja wirklich eine Überraschung. Damit haben wir heute gar nicht gerechnet“, freuten sich alle Vier. Sie sind derzeit im Ostseebad Binz im Urlaub und hätten den 40 Meter hohen Turm „Adlerhorst“ aus dem Wald herausblitzen sehen, erklärt Johanna Kleiner.


Seit der Eröffnung am 15. Juni 2013 entwickelte sich das Naturerbe Zentrum RÜGEN in Prora zu einem Besuchermagneten. „Wir sind sehr stolz, dass wir den heutigen Meilenstein nach nur 656 Tagen erreicht haben“, so Jürgen Michalski. „Über unsere regelmäßigen Besucherumfragen wissen wir, dass unsere Gäste, Urlauber wie auch Einheimische, gern hier sind. Das ist auch ein Ansporn für unser gesamtes Team“, sagt er. Mit neuen Ausstellungsstücken auf dem barrierefreien, 1.250 Meter langen Baumwipfelpfad und wechselnden, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessanten Ausstellungen, sollen immer wieder neue Erlebnisse geschaffen werden. Beliebt seien auch die regelmäßigen Wanderung in der unmittelbar umgebenden DBU Naturerbe-Fläche Prora und die Mitmachwerkstätten im NaturLabor des Zentrums, so der Leiter.


Errichtet wurde das barrierefreie und familienfreundliche Zentrum von dem Betreiber, der Erlebnis Akademie AG aus dem bayerischen Bad Kötzting, mit Unterstützung der in Osnabrück ansässigen Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Es zeigt neben den besonderen Einblicken in Rügens Natur die Besonderheiten der zum Nationalen Naturerbe gehörenden Umgebung. Ehemals militärisches Sperrgebiet, wurde die 1.900 Hektar große Fläche 2009 an die DBU Naturerbe GmbH, eine gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, übertragen. „Wem schon einmal beim Blick über die Baumwipfel und über unsere Fläche der Wind um die Nase geblasen ist, der weiß, wie sich Naturerleben anfühlen kann. Der Bau des Naturerbe Zentrums RÜGEN und der Erlebnisausstellung ist für uns ein Leuchtturmprojekt, um beispielhaft unsere Arbeit auf 47 Naturerbeflächen und 60.000 Hektar erlebbar zu machen. Wir freuen uns, dass das Angebot so gut angenommen wird und gratulieren dem 500.000sten Besucher“, lobte DBU-Generalsekretär und Geschäftsführer der gemeinnützigen DBU Naturerbe GmbH, Dr. Heinrich Bottermann.


Über die DBU Naturerbe GmbH

Die DBU-Tochter versteht sich als Treuhänderin für das Nationale Naturerbe. Auf ihren Flächen – größtenteils ehemalige Militärflächen – will sie offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahren, naturnahe Wälder ohne menschlichen Eingriff zu neuer Wildnis entwickeln, artenarme Forste in naturnahe Wälder überführen und Feuchtbiotope und Fließgewässer ökologisch aufwerten und erhalten (www.dbu.de/naturerbe).



Über die Erlebnis Akademie AG  

Die Erlebnis Akademie AG wurde 2001 in Bad Kötzting / Bayerischer Wald gegründet und zählt heute zu den führenden Anbietern von naturnahen Freizeiteinrichtungen. Der weltweit längste Baumwipfelpfad in Neuschönau im Nationalpark Bayerischer Wald (Eröffnung 2009) ist das bekannteste Bauwerk der Erlebnis Akademie AG. 2012 eröffnete die SKS Lipno s.r.o. (ein Joint Venture des tschechischen Tochterunternehmens der Erlebnis Akademie AG mit der tschechischen Firma Conduco AG) den ersten Baumwipfelpfad Tschechiens in Lipno am Moldaustausee. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt errichtete die Erlebnis Akademie AG 2013 auf Rügen ein Naturerbe Zentrum RÜGEN inkl. Baumwipfelpfad und Erlebnisausstellung. Im Jahr 2014 eröffnete der dritte deutsche Baumwipfelpfad in Bad Wildbad am Sommerberg im nördlichen Schwarzwald. In den kommenden Jahren sollen weitere Projekte dieser Art entstehen. 

Einen weiteren Schwerpunkt der Erlebnis Akademie AG bilden Events, Teamtrainings und Erlebnisseminare, die immer in einer außergewöhnlichen Umgebung stattfinden und ebenso nachhaltige und naturorientierte Aspekte in sich tragen (www.eak-ag.de).  

Freitag, 27. März 2015

20 Osterfeuer am Strand von Binz

Foto: KV Binz, Konrad Nickel

20 Osterfeuer am Strand von Binz

Dritte Auflage des Osterspektakels im Ostseebad

Ostseebad Binz, März 2014. Die Osterfeuer-Meile in Binz gehört zu den Highlights des Jahres auf der Ostseeinsel Rügen. Am Sonnabend, 4. April, werden 20 Feuer am 2,5 Kilometer langen Binzer Strand brennen. Das macht alle 125 Meter ein Feuer, dessen Funken in den dunklen Himmel stieben, während die Ostsee-Brandung im Hintergrund rauscht. Gemeinsam schlendern Familien und Paare durch das Dunkel von Feuer zu Feuer. Egal wie tief das Thermometer sinkt, gefroren wird in dieser Nacht bestimmt nicht. Dafür sorgen auch die Paten der Feuer. Binzer Hoteliers, Gastronomen und Strandkorbvermieter bewirten die Gäste und sorgen für gute Unterhaltung. Die Osterfeuer werden gegen 19 Uhr entzündet, etwas früher beginnt der Ausschank und Verkauf von Osterstriezel, Waffeln, Spanferkel, Würstchen, Champagner, Cocktails, Bier und vielem mehr. Auch für die Kleinen ist gesorgt, mit Kinderpunsch und Süßigkeiten.

Infos: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393 148148, Fax. 038393 148145.

Samstag, 7. März 2015

Vortrag und Buchpremiere mit Rolf Reinicke im MEERESMUSEUM

Das neue Strandpflanzenbuch von Rolf Reinicke. (Cover: © Demmler Verlag Ribnitz-Damgarten)

Pflanzen am Ostseestrand

Vortrag und Buchpremiere mit Rolf Reinicke im MEERESMUSEUM




(Stralsund, 04.03.15) Mit einer Bildershow stellt Rolf Reinicke am 12. März 2015 um 19:00 Uhr im MEERESMUSEUM Stralsund die interessantesten Strandpflanzen unserer Küste vor. Damit präsentiert er gleichzeitig sein neues Buch in der beliebten Strandfunde-Reihe im Demmler Verlag Ribnitz-Damgarten, das zur Leipziger Buchmesse (12. – 15. März 2015) erscheint. Der Eintritt zum Vortrag beträgt drei Euro pro Person, für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum ist der Eintritt frei.


Der neue Band ist ein Buch für Pflanzen- und Ostseefreunde sowie alle Interessierten, die es werden möchten. Es geht um die Pflanzen an der heimatlichen Ostseeküste – um jene, die uns bei Wanderungen überall am Strand, in den Dünen und an den Ufern der Bodden, Haffe und Förden begegnen – manche wunderschön blühend, andere eher unscheinbar. Die wichtigsten und interessantesten Pflanzenarten, die dort wachsen, sind auf besonders sorgfältig ausgewählten Fotos abgebildet, so dass man sie damit leicht bestimmen kann. Viele Aufnahmen zeigen sie zusätzlich in ihrem typischen Lebensraum, in der Küstenlandschaft. Kurze Texte vermitteln eine Menge über die Besonderheiten der jeweiligen Pflanzenart.


Dieses ungewöhnliche Pflanzenbuch bietet keine Vollständigkeit und ist nicht für Fachleute gedacht, sondern für alle Strandwanderer und diejenigen, die bereit sind, selbst zu entdecken und zu erkennen. Es wird auf Fremdwörter verzichtet, dafür aber großer Wert darauf gelegt, die besondere Vielfalt und Schönheit der Pflanzenwelt unserer Küste zu zeigen.


Der Autor Rolf Reinicke ist Geologe, bekannter Landschaftsfotograf und erfolgreicher Buchautor. In seinen zahlreichen Büchern geht es hauptsächlich um die Natur und die Landschaft unserer heimatlichen Ostseeküste. Die Titel „Steine am Ostseestrand“, „Bernstein – Gold des Meeres“ und „Mein Ostseebuch“ sind Bestseller im Demmler Verlag Ribnitz-Damgarten bzw. Hinstorff Verlag Rostock.

Montag, 23. Februar 2015

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 26.2. bis 4.3.2015

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 26.2. bis 4.3.2015




Donnerstag, 26. Februar 2015, 10:00 Uhr

Exkursion zu den Feuersteinfeldern


Die Feuersteinfelder Mukrans gehören zu den großen Phänomenen der Insel Rügen. Entdecken Sie auf unserer Exkursion mit den Naturführern des Naturerbe Zentrums RÜGEN das einmalige steinerne Meer und spüren Sie die faszinierende Schönheit dieses Kleinodes. Gebildet wurden sie vor ca. 4000 Jahren und erzählen die wechselvolle Geschichte einer vergangenen Landschaft. Der in der Kreidezeit entstandene Feuerstein wurde durch die letzten Eisberge in Vorpommern umgelagert, empor gepresst und transportiert. Zu einer Zeit als der Wasserspiegel der Ostsee noch höher war, haben Sturmfluten die Feuersteine ins Inselinnere verlagert. Wandeln Sie zwischen Wacholderhainen und erleben Sie eine natürliche Landschaft, die mancherorts gestaltet wirkt. Werden Sie Teil einer Jahrtausend alten Kulturgeschichte, die bis in die Steinzeit zurückgeht.

Dauer: 3 Stunden

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder 8 €

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Parkplatz Feuersteinfelder, Neu-Mukran






Montag, 2. März 2015, 10:00 Uhr

Vom Militärgebiet zur Naturerbefläche - Eine Führung zur Halbinsel Buhlitz


Die Naturerbefläche Prora, die das Naturerbe Zentrum RÜGEN umgibt, ist voller Geheimnisse. Früher durfte die Landschaft als militärisches Sperrgebiet nicht betreten werden. Raketenstellungen und Gefechtsübungen prägten den Alltag. Heute hat sich die Natur das Gelände zurückerobert. Doch man entdeckt immer noch Spuren der militärischen Vergangenheit. Begleiten Sie uns auf eine Wanderung auf die Halbinsel Buhlitz, erfahren Sie von dramatischen Umwälzungen und werden Sie Zeuge interessanter Veränderungen.

Dauer: 3 Stunden

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder 8 €

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse

Sonntag, 1. Februar 2015

Ausstellungseröffnung Christin Wilcken in Putbus

Christin Wilcken, Ohne Titel, 2014, aus der Serie Geschiebe, Graphit, Buntstift auf Papier, 27 x 35,4 cm (Ausschnitt)
Christin Wilcken DÄMMERUNG  |  TWILIGHT 7.2. – 22.3.2015
Ausstellungseröffnung  7. Februar um 17 Uhr

In ihrer nächsten Ausstellung stellt CIRCUS EINS das Schaffen der jungen Künstlerin Christin Wilcken aus Güstrow vor. Mit ihren Zeichnungen und Wandobjekten untersucht Christin Wilcken eine naturhafte Welt hinter der Oberfläche der Erscheinungen. Im mutigen Verzicht auf vordergründige Augenreize, entwickelt sie einen poetischen Minimalismus, der die Wahrnehmung sensibilisiert, sich dem Warencharakter der Kunst entzieht und eine neue Form der Auseinandersetzung mit Natur erfindet. CIRCUS EINS stellt das vielversprechende, schon jetzt sehr eigenständige Werk, der 1982 in Güstrow geborenen Künstlerin erstmals auf Rügen vor.


Christin Wilcken 2004 bis 2007 am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald studiert. 2007 erhielt sie den Caspar-David-Friedrich-Preis. Der Preis wird von der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft Greifswald für künstlerische Arbeiten vergeben, die sich mit aktuellen Fragestellungen zum Verhältnis von Mensch, Natur und Kunst auseinandersetzen und in einem geistigen Bezug zum Werk Caspar David Friedrichs stehen. Sie war Stipendiatin im Mecklenburgischen Künstlerhaus Schloss Plüschow und im Schloss Wiepersdorf und wurde von der Jürgen Ponto Stiftung unterstützt.


Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung hat sie mit einem Einzelkatalog in der Reihe „signifikante Signaturen“ vorgestellt. 2013/14 erhielt sie den Kunstpreis von "Neue Kunst hat Freunde“ des Künstlerhauses Lukas Ahrenshoop, 2014 war sie im Rahmen eines Austauschstipendiums zu Gast in Litauen. Schon jetzt befinden sich ihre Werke u.a. in der Sammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Kunstsammlung Neubrandenburg.


Noch bis zum 22. März zeigt CIRCUS EINS außerdem die Ausstellung „WISMARER REFLEXE – 10 Jahre Fippinger“ mit fotografischen Arbeiten von Studierenden und Absolventen, die bei Prof. Olaf Fippinger an der der Hochschule Wismar studiert haben.

Kronprinzenpalais Circus 1 | 18581 Putbus | Rügen