Donnerstag, 30. April 2015

Veranstaltungsprogramm im MIZ im Mai 2015

Veranstaltungsprogramm im MIZ im Mai 2015


Samstag, 2. Mai 2015, 11.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Literatenköpfe von ARTus

von und mit Walter G. Goes


Portrait von Günter Grass

Ende des Jahres 2014 konnte das Bergener Medien- und Informationszentrum mit dem ortsansässigen Künstler und Autor Walter G. Goes eine Vereinbarung zur Sammlung von Autoren-Porträts treffen.

Grundlage sind die seit 2001 in der Kolumnenreihe von ARTus in der Lokalredaktion Rügen der OZ erschienenen Porträts.

Zum diesjährigen 65. Geburtstag des Künstlers werden Arbeiten aus dem sich beständig erweiternden Fundus gezeigt, aktuell für die Ausstellung 28 Porträts von bislang 41 Schriftstellern, die in der Sammlung Aufnahme gefunden haben.

Von Ernst Moritz Arndt, über Mascha Kaléko und Lutz Seiler, bis hin zu Holger Teschke und Christa Wolf können die Besucher des MIZs den Monat Mai über Schriftsteller in Augenschein nehmen, deren Bücher sich auch in der Bibliothek finden lassen.

Die Ausstellung wird am Sonnabend, dem 2. Mai, um 11 Uhr, im MIZ am Bergener Markt 12, in Gegenwart des Künstlers eröffnet.

Die Mitarbeiter des MIZs und der Künstler hoffen nicht nur zur Eröffnung auf regen Zuspruch der Ausstellung.

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Montag, 18. Mai 2015, 19.00 Uhr

Vortrag: Facebook. Smartphones. Cybermobbing. Brauchen neue Medien neue Erziehungsmethoden?


Referent: Thomas Feibel (Büro für Kindermedien Berlin)


Was Kinder und Jugendliche heute mit Medien anstellen, ist beeindruckend. Es wird munter gesimst, gemimst, geklickt, gefilmt und getwittert. Das alles vollziehen Mädchen und Jungen mit einer Beiläufigkeit, die Eltern und Pädagogen immer wieder große Bewunderung abringt. Gleichzeitig wird aber auch gelockt,  geschimpft, gelästert und gemobbt. Doch was macht es mit unseren Kindern, wenn sie den ganzen Tag „on“ sind? Und was können wir als Eltern und Pädagogen für den sicheren Umgang unserer Kinder mit den Medien tatsächlich tun? Dieser und anderen Fragen widmet sich Thomas Feibel, Medienexperte und Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin in seinem Vortrag. Vor allem wird Feibel zeigen, dass Erziehung auch bei Neuen Medien nicht verzichtbar ist.



Thomas Feibel ist Journalist und Autor einer Vielzahl von Sachbüchern zum Umgang von Jugendlichen und Kindern mit Neuen Medien, er ist Co-Initiator des Kinder-Software-Preises TOMMI und hält deutschlandweit Vorträge und Workshops ab. Eintritt frei.



Mit freundlicher Unterstützung von KABEL + SAT Bergen GmbH.





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Dienstag, 19. Mai 2015, 19.30 Uhr

Sternstunden

Veranstalter: Jugendring und das MIZ



Alle Interessierten – ob Groß oder Klein - sind eingeladen, auf der Terrasse des MIZs mal mit professioneller Technik in den Himmel zu schauen und Planeten, Sterne und Sternschnuppen aus der Nähe zu betrachten.

Einfach vorbeikommen!

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Donnerstag, 21. Mai 2015, 20.00 Uhr

Filmabend: CITIZENFOUR

Dokumentarfilm/Thriller



Als Edward Snowden seine erste verschlüsselte email unter dem Namen “Citizenfour” im Januar 2013 an Laura Poitras schickt, arbeitet die Filmemacherin bereits an einem Film über die Praxis der Massenüberwachung, dem dritten Teil ihrer Trilogie über die USA nach 9/11. Snowden hatte Poitras nicht zuletzt deshalb als Kontaktperson gewählt, weil sie seit Jahren selbst eine Zielperson der Geheimdienste war, die bei der Einreise oder Ausreise in den USA regelmäßig aufgehalten und verhört wurde. “Citizenfour” gibt sich als hochrangiger Computerspezialist im Dienst US-amerikanischer Nachrichtendienste zu erkennen und stellt Beweise für die massive Überwachung der weltweiten Kommunikation via Telefon und Internet in Aussicht. Nach monatelangem Austausch verschlüsselter emails vereinbaren Laura Poitras und “Citizenfour” ein persönliches Treffen, zu dem der Journalist Glenn Greenwald hinzugezogen werden soll. Poitras erhält die Erlaubnis, während des Treffens zu filmen. Poitras und Greenwald sind in New York, als die Nachricht von “Citizenfour” eintrifft, dass das Treffen in Hongkong stattfinden soll [https://citizenfourfilm.com/30042015].

Eintritt: 5 Euro.

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Donnerstag, 28. Mai 2015, 19.00 Uhr

Film & Regisseurgespräch: Das Dorf der Stille

Ein Film von Heidi und Bernd Umbreit, Dokumentation, Deutschland, 2015, SWR/arte, 59 Minuten


Zum Film: Maria weiß nicht, dass sie Maria heißt. Sie kennt nicht ihren eigenen Namen, sie weiß nicht, dass der Himmel blau ist und  ihre Betreuerin Kathi blonde Haare hat. Aber sie erkennt sie. An den Ohren und an der Nase.  Und die muss sie befühlen, immer und immer wieder.

Olli weiß nicht, was Fußballweltmeisterschaft bedeutet oder Fukushima, aber er kann an kleinen Holztäfelchen - seinem Wochenplan -  fühlen, wann er Massage hat oder mit dem Hund spazieren gehen darf. Und er hat sehr eindeutige Gesten für seinen Wunsch nach Kaffee und Kuchen. Den hat er oft und deshalb deckt er gerne nachmittags den Tisch für seine Wohngruppe.

Theo weiß nicht, was es bedeutet, Krebs zu haben. Aber er übersteht seine Operation, weil sein Betreuer Peter bei ihm ist und seine Hand hält. Und weil er die Decke, unter der er sich geborgen fühlt, ins Krankenhaus mitnehmen darf.

In einem Taubblindendorf, in der Nähe von Hannover, haben Heidi und Bernd Umbreit über ein Jahr Menschen beobachtet, die mit drei Sinnen die Welt erleben und begreifen. Tastend, riechend, schmeckend. Und sie zeigen, dass diese Welt weder dunkel noch stumm ist. Sie zeigen Maria, Olli, Theo und die anderen in ihrer Freude: wie sie mit ihren Betreuern kuscheln und kommunizieren, wie sie sich der Sonne entgegen räkeln und an den Handläufen durchs Dorf bewegen, wie sie lernen, kleine Arbeiten selbständig auszuführen.

Entstanden ist ein Film, der Einblicke gibt in eine Welt, von der die meisten Menschen gar nicht wissen, dass es sie überhaupt gibt. Es sind die Betreuer, die diesen Film tragen, die ihren Schützlingen eine Stimme verleihen. Menschen, sehr besondere,  die auch nach langjähriger Arbeit in Fischbeck nicht wirklich wissen, was in einem taubblinden Menschen vor sich geht, aber die erleben, wie Förderung und Zuwendung ein Leben lebenswert machen.  Der Zuschauer wird mitgenommen in diese Welt, die ihn vielleicht nachdenklich, aber nicht bedrückt entlässt.



Der Förderverein der Hospizdienste Rügen und das MIZ laden am Donnerstag, dem 28. Mai 2015 um 19.00 Uhr zur Filmvorführung und zum Gespräch mit den beiden preisgekrönten Regisseuren herzlich ein.

Eintritt frei.

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Freitag 29. Mai 2015, 15.00 Uhr

Lesefrosch: Kinder der Welt

Geschichten und Kreatives für 5- bis 8-Jährige



Wir lesen und basteln mit den Kleinen zum Thema Kinder der Welt.

Bitte vorher telefonisch, per Mail oder persönlich anmelden, damit wir genug Materialien bereitstellen!

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Freitag 29. Mai 2015, 17.00 Uhr

Finissage: Literatenköpfe von ARTus

von und mit Walter G. Goes


Walter G. Goes liest zum Abschluss der Ausstellung seiner LITERATENKÖPFE aus seinen ARTus-Kolumnen.

Eintritt frei.

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Samstag 30. Mai 2015, 10.00 bis 15.00 Uhr

Tag der offenen Tür in Rathaus, Museum und MIZ




Der Tag der offenen Tür im MIZ steht ganz unter dem Motto: „Bibliothek der Zukunft“ – Was wünschst du dir von deiner Bibliothek im Jahr 2030?

Die Institution Bibliothek befindet sich vor allem aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung seit ein paar Jahren im Wandel.

In Bergen auf Rügen wurde dies durch den Bau eines modernen Medien- und Informationszentrums aufgegriffen.

Doch die Entwicklung steht nicht still: Bibliotheken werden sich in den kommenden Jahrzehnten immer wieder neu definieren und weitergehende Aufgabenbereiche für sich finden müssen.

Am Tag der offenen Tür können sich Interessierte zu möglichen Gedanken und Prognosen im MIZ informieren

und gleichzeitig an einer großen Leinwand in Schrift, Druck oder Malerei Wünsche und Ideen einer Bibliothek der Zukunft im Allgemeinen und auch für das MIZ in Bergen speziell festhalten.

Gleichzeitig werden die Mitarbeiter des MIZs ganz ausführlich zur Onleihe - der Ausleihe über das Internet - informieren und vor dem Haus eine neue alte Büchertauschkiste einweihen!

Mittwoch, 29. April 2015

Walforscherin am Deutschen Meeresmuseum gewinnt Wissenschafts- und Journalistenpreis "Hauptsache Biologie"

Dr. Peter Quick (Geschäftsführer Promega GmbH), Dr. Ulrich Scheller (Jury Hauptsache Biologie, Geschäftsführer BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch), Anja Gallus (Wissenschaftlerin am Deutschen Meeresmuseum Stralsund), Dr. Christian Jung (Wissenschaftsjournalist) und Dr. Norbert Lossau (Jury Hauptsache Biologie, Ressortleiter Wissenschaft, DIE WELT) © Promega GmbH

Walforscherin am Deutschen Meeresmuseum gewinnt Wissenschafts- und Journalistenpreis "Hauptsache Biologie"


Walforscherin Anja Gallus hat am vergangenen Freitagabend, 24.04.2015 im Naturkundemuseum Berlin gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Dr. Christian Jung und Prof. Dr. Ursula Siebert von der Tierärztlichen Hochschule Hannover den Wissenschafts- und Journalistenpreis „Hauptsache Biologie“ für den Zeitungsartikel „Die Qual des Wals“ gewonnen. Der Wettbewerb honoriert die gelungene Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Naturwissenschaftlern für wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig allgemein verständliche Artikel zu aktuellen biologischen Forschungsthemen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung unserer Wissenschaftlerin Anja Gallus mit dem Wissenschafts- und Journalistenpreis Hauptsache Biologie. Der honorierte Artikel zeigt, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Wissenschaftlern wichtig ist, um der Öffentlichkeit unsere Forschungsarbeit bekannt und verständlich zu machen. Das Deutsche Meeresmuseum ist regelmäßig Ansprechpartner für Medienvertreter zu meeresbiologischen Themen und das wissen wir sehr zu schätzen“, sagt Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums.

Montag, 27. April 2015

Rügener Schülerzeitung holten 3. Platz in der Kategorie Regionale Schulen


Vier Redakteure der GINGSTER WELLE freuen sich über den Landespreis für ihre Schülerzeitung: Justine Vahldieck, Malte Kubowicz, Lennart-Paul Fock und Andriana Schmidt (v. l. n. r.). Foto: André Farin

Landespreis für GINGSTER WELLE

Rügener Schülerzeitung holten 3. Platz in der Kategorie Regionale Schulen


Schwerin/Gingst. Klasse! Die GINGSTER WELLE holte sich im diesjährigen Landeswettbewerb der besten Schülerzeitungen den 3. Platz in der Kategorie der Regionalen Schulen. „Das hatten wir nicht gedacht“, erzählt Adriana Schmidt aus der 8b, die seit diesem Jahr bei der Arbeitsgemeinschaft mitmacht. „Wir haben in diesem Schuljahr alle erst angefangen und brauchten eine Weile, bis wir so richtig in Gang kamen.“ Daher strahlten die vier Schülerinnen und Schüler, die bei der Auszeichnungsveranstaltung in Schwerin dabei sein durften, über alle Ohren.

Neues Schuljahr – neues Glück. In der Redaktion der GINGSTER WELLE arbeiten seit August letzten Jahres acht Schüler in einer taufrischen Arbeitsgemeinschaft. Das Team besteht aus sechs freien Mitarbeitern und acht festen Redakteuren, die auch Aufgaben in den Bereichen Fotografie, Layout, Korrekturlesen, Werbung und Verkauf übernehmen. Die freien Schreiber aus den Klassenstufen 5 bis 10 bringen sich mit eigenen Beiträgen ein, zum Beispiel mit Texten aus dem Unterricht oder aus ihrem persönlichen Freizeitbereich, was interessanten Lesestoff bringt. Die Redakteure teilen sich die Aufgaben und schreiben für die Rubriken der Zeitung, die zum neuen Inhalt der Zeitung gehören. Sie treffen sich alle 14 Tage für zwei Stunden in der Druckwerkstatt oder dem Computerraum der Schule, wo sie ihre Redaktionssitzung abhalten, an den Texten schreiben und am Layout feilen.

„Mit dem neuen Team haben wir geplant, dass alle fünf bis sechs Wochen eine Schülerzeitung erscheint“, sagt Lennart-Paul Fock, der sich um die beliebten Game-Tipps kümmert. „Am liebsten würde ich mal eine ganze Ausgabe damit gestaltet“, träumt er schon von der nächsten Zeitung. Auf jeden Fall wollen sie mehr Zeitungen herausgeben als in den zurückliegenden Jahren, denn der Bedarf zum Schreiben und Lesen von Schülertexten ist sehr groß. Das merkt man immer dann, wenn beispielsweise eine Sonderausgabe produziert wird. Nach der traditionellen Sportwoche in der dritten Woche jedes Schuljahres reichen alle Teilnehmer Beiträge von ihren Stationen ein, an denen sie in über 20 Sportarten aktiv waren. Die Nachfrage nach dieser Ausgabe ist dann immer groß, weil sich alle irgendwie wiederfinden wollen.

Der Schul- und Sportverein 09 Gingst fördert die Herausgabe der GINGSTER WELLE mit einem Zuschuss zu den Druckkosten und half auch bei der Einrichtung und Ausstattung des Redaktionsraumes in der Druckwerkstatt. Mit dem Druckhaus Kruse in Stralsund haben die jungen Redakteure einen festen Partner gefunden, der bei der Veröffentlichung der Zeitung und einer guten Preisgestaltung hilft. Neben der Medienwerkstatt der Schule bekommen die Zeitungsmacher kräftige Unterstützung von ihrem Deutschlehrer André Farin, der seit diesem Schuljahr die Leitung der Arbeitsgemeinschaft übernommen hat.

Sonntag, 26. April 2015

Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen 2015

Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen 2015

Informationsveranstaltung im Binzer Haus des Gastes

Ostseebad Binz. Am 13. September 2015 ist die Insel Rügen zum zweiten Mal Austragungsort für den Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen, einen international besetzten Triathlon-Wettbewerb.

Das Ostseebad Binz steht bei diesem hochwertigen und markenstarken Event als Start und Zielort besonders im Fokus. Der Triathlon beinhaltet folgende Disziplinen: 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen.

Die Gemeinde Ostseebad Binz lädt alle interessierten Einwohner, Hoteliers, Gastronomen und Gewerbetreibenden zu einer Informationsveranstaltung zum Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen in das Binzer Haus des Gastes ein.

Am 4. Mai 2015 um 16 Uhr gibt es Informationen zur Durchführung der Veranstaltung, insbesondere zur Lauf- und Radstrecke. Anschließend ist Zeit für Fragen, Hinweise und Anregungen zur Veranstaltung. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Mittwoch, 8. April 2015

500.000ster Besucher im Naturerbe Zentrum RÜGEN begrüßt

Jürgen Michalski, Leiter des Naturerbe Zentrums RÜGEN (rechts im Bild), begrüßt Familie Kleiner aus Berlin als 500.000sten Gast - © Naturerbe Zentrum RÜGEN

500.000ster Besucher im Naturerbe Zentrum RÜGEN begrüßt

Baumwipfelpfad und Erlebnisausstellung beliebt bei Urlaubern und Einheimischen


(Ostseebad Binz / OT Prora) Eigentlich wollten Björn Kleiner und seine Frau Johanna sich mit ihren Kindern Katja (4) und Konstantin (8) einfach nur den Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum RÜGEN anschauen. Mit einem besonderen Empfang als 500.000ster Besucher hatte die Familie aus Berlin nicht gerechnet. Der Bürgermeister des Ostseebades Binz, Karsten Schneider, und der Leiter des Zentrums, Jürgen Michalski, überreichten der überraschten Familie neben einem Präsentkorb aus dem Shop des Zentrums auch eine Familien-Jahreskarte für den Baumwipfelpfad und die Erlebnisausstellung. Auch zum heutigen Rundgang waren sie eingeladen, ebenso zu einem Mittagessen in die hauseigene Boomhus Gastronomie. „Das ist ja wirklich eine Überraschung. Damit haben wir heute gar nicht gerechnet“, freuten sich alle Vier. Sie sind derzeit im Ostseebad Binz im Urlaub und hätten den 40 Meter hohen Turm „Adlerhorst“ aus dem Wald herausblitzen sehen, erklärt Johanna Kleiner.


Seit der Eröffnung am 15. Juni 2013 entwickelte sich das Naturerbe Zentrum RÜGEN in Prora zu einem Besuchermagneten. „Wir sind sehr stolz, dass wir den heutigen Meilenstein nach nur 656 Tagen erreicht haben“, so Jürgen Michalski. „Über unsere regelmäßigen Besucherumfragen wissen wir, dass unsere Gäste, Urlauber wie auch Einheimische, gern hier sind. Das ist auch ein Ansporn für unser gesamtes Team“, sagt er. Mit neuen Ausstellungsstücken auf dem barrierefreien, 1.250 Meter langen Baumwipfelpfad und wechselnden, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessanten Ausstellungen, sollen immer wieder neue Erlebnisse geschaffen werden. Beliebt seien auch die regelmäßigen Wanderung in der unmittelbar umgebenden DBU Naturerbe-Fläche Prora und die Mitmachwerkstätten im NaturLabor des Zentrums, so der Leiter.


Errichtet wurde das barrierefreie und familienfreundliche Zentrum von dem Betreiber, der Erlebnis Akademie AG aus dem bayerischen Bad Kötzting, mit Unterstützung der in Osnabrück ansässigen Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Es zeigt neben den besonderen Einblicken in Rügens Natur die Besonderheiten der zum Nationalen Naturerbe gehörenden Umgebung. Ehemals militärisches Sperrgebiet, wurde die 1.900 Hektar große Fläche 2009 an die DBU Naturerbe GmbH, eine gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, übertragen. „Wem schon einmal beim Blick über die Baumwipfel und über unsere Fläche der Wind um die Nase geblasen ist, der weiß, wie sich Naturerleben anfühlen kann. Der Bau des Naturerbe Zentrums RÜGEN und der Erlebnisausstellung ist für uns ein Leuchtturmprojekt, um beispielhaft unsere Arbeit auf 47 Naturerbeflächen und 60.000 Hektar erlebbar zu machen. Wir freuen uns, dass das Angebot so gut angenommen wird und gratulieren dem 500.000sten Besucher“, lobte DBU-Generalsekretär und Geschäftsführer der gemeinnützigen DBU Naturerbe GmbH, Dr. Heinrich Bottermann.


Über die DBU Naturerbe GmbH

Die DBU-Tochter versteht sich als Treuhänderin für das Nationale Naturerbe. Auf ihren Flächen – größtenteils ehemalige Militärflächen – will sie offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahren, naturnahe Wälder ohne menschlichen Eingriff zu neuer Wildnis entwickeln, artenarme Forste in naturnahe Wälder überführen und Feuchtbiotope und Fließgewässer ökologisch aufwerten und erhalten (www.dbu.de/naturerbe).



Über die Erlebnis Akademie AG  

Die Erlebnis Akademie AG wurde 2001 in Bad Kötzting / Bayerischer Wald gegründet und zählt heute zu den führenden Anbietern von naturnahen Freizeiteinrichtungen. Der weltweit längste Baumwipfelpfad in Neuschönau im Nationalpark Bayerischer Wald (Eröffnung 2009) ist das bekannteste Bauwerk der Erlebnis Akademie AG. 2012 eröffnete die SKS Lipno s.r.o. (ein Joint Venture des tschechischen Tochterunternehmens der Erlebnis Akademie AG mit der tschechischen Firma Conduco AG) den ersten Baumwipfelpfad Tschechiens in Lipno am Moldaustausee. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt errichtete die Erlebnis Akademie AG 2013 auf Rügen ein Naturerbe Zentrum RÜGEN inkl. Baumwipfelpfad und Erlebnisausstellung. Im Jahr 2014 eröffnete der dritte deutsche Baumwipfelpfad in Bad Wildbad am Sommerberg im nördlichen Schwarzwald. In den kommenden Jahren sollen weitere Projekte dieser Art entstehen. 

Einen weiteren Schwerpunkt der Erlebnis Akademie AG bilden Events, Teamtrainings und Erlebnisseminare, die immer in einer außergewöhnlichen Umgebung stattfinden und ebenso nachhaltige und naturorientierte Aspekte in sich tragen (www.eak-ag.de).