Freitag, 18. November 2016

Wartungsarbeiten im Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Foto: Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Wartungsarbeiten im Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL


In der Woche vom 21. bis zum 25. November werden die Angebote des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

In dieser Zeit werden wichtige Wartungsarbeiten durchgeführt, um die Attraktionen im Besucherzentrum fit für den Jahreswechsel und die kommende Saison zu machen.

Vom 21. bis zum 25.11. keine Erlebnisausstellung

Ab dem 21. November wird die Ausstellung wegen Wartungsarbeiten nicht für Besucher geöffnet sein. Dagegen können Königsstuhl, Kino und Shop für Einzelgäste für 5,00 € statt 8,50 € bzw. als Familie für 10 € statt 17 € besucht werden.
Am Dienstag, den 22.11. bleibt das Besucherzentrum aber ganz geschlossen.

Wartungsarbeiten

Damit auch in Zukunft die Technik reibungslos funktioniert und die Nationalpark-Besucher die Erlebnisausstellung mit vollem Genuss erleben können, sind einmal jährlich umfassende Wartungsarbeiten nötig. Umfangreiche Maler- und Installationsarbeiten stehen z.B. auf dem Wartungsprogramm, das bei laufendem Besucherstrom nicht möglich wäre.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Donnerstag, 29. September 2016

Mit Taschenlampe im Stralsunder MEERESMUSEUM Kraken & Konsorten entdecken

Mit Taschenlampe im Stralsunder MEERESMUSEUM Kraken & Konsorten entdecken 

Gewöhnlicher Krake (Octopus vulgaris) im Aquarium des Stralsunder MEERESMUSEUMs. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

(Stralsund) Was ist so faszinierend an einer Tiergruppe, die schon fast 500 Millionen Jahre unsere Erde bevölkert? Welche Tricks und Kniffe haben diese Verwandlungskünstler drauf? Antwort gibt es auf einer „Reise“ in vergangene Erdzeitalter zu fossilen Kopffüßern, bei der Erforschung der heutigen Arten in den Ausstellungen und beim Besuch von Krake & Co. im nächtlichen Aquarium.

An der Tour durch das schummerige MEERESMUSEUM können max. 20 Personen teilnehmen. Das Mindestalter für Kinder beträgt acht Jahre. Teilnahmekarten für die Taschenlampenführung in den Herbstferien am 25. Oktober um 18:00 Uhr sind an der Kasse des MEERESMUSEUMs im Vorverkauf erhältlich. Weitere Infos unter Tel. 03831 2650-350. Bitte Taschenlampe nicht vergessen!



Bild: Gewöhnlicher Krake (Octopus vulgaris) im Aquarium des Stralsunder MEERESMUSEUMs. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

Mittwoch, 14. September 2016

Mit „Google Arts & Culture“ Naturkunde in Virtual Reality erleben

Das Motiv von „Nemo“, der im Tropenaquarium des MEERESMUSEUMs lebt, ist auch in der virtuellen Ausstellung zu sehen. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

Mit „Google Arts & Culture“ Naturkunde in Virtual Reality erleben


● Google Arts & Culture stellt neue Naturkunde-Sammlungen vor
● 300.000 Fotos, Videos und Dokumente von 50 Partnern aus 16 Ländern verfügbar
● Mit dabei: Museum für Naturkunde Berlin, Natural History Museum in London oder das American Museum of Natural History in New York
● Modernste Technologie: Virtual Reality erweckt Dinosaurier zum Leben


Berlin, 13. September – Gemeinsam mit über 50 renommierten naturhistorischen Einrichtungen aus der ganzen Welt wächst Google Arts & Culture um das Thema Naturkunde und Naturgeschichte. Internetnutzer und -nutzerinnen können ab sofort über g.co/naturalhistory und über die „Google Arts & Culture“-App die Vielfalt und fragile Schönheit der Natur auf interaktive, dynamische und greifbare Art und Weise erkunden. Partner aus 17 Ländern haben dafür hunderte interaktive Geschichten erstellt. Sie werden künftig insgesamt 300.000 Fossilien, Exponate, Fotos und Videos online mit Nutzern teilen. Dabei kommt modernste Technologien zum Einsatz. Insgesamt sieben Partner aus dem deutschsprachigen Raum bereichern das Projekt „Naturkunde“ mit über 30 digitalen Ausstellungen. Hierzu zählen das Museum für Naturkunde Berlin, das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, das Naturhistorische Museum Wien, das Deutsche Meeresmuseum, das Staatliche Naturhistorische Museum in Braunschweig, das Ozeaneum in Stralsund sowie der Verein Frogs & Friends.

Auf der Plattform lädt beispielsweise das Museums für Naturkunde Berlin dazu ein, das weltweit größte Dinosaurierskelett ‒ ein Brachiosaurus brancai – und einige ausgewählte Tiere der Biodiversitätswand dank Virtual Reality auf nie dagewesene Weise neu zu erleben: Die einmaligen Exponate erwachen durch Googles VR-Brille „Cardboard“ oder als 360-Grad-YouTube-Video zum Leben.

Ein weiterer Bestandteil des Naturkunde-Projekts sind Virtual-Reality-Expeditionen, Sammlungen von 360-Grad-VR-Aufnahmen und 3-D-Bildern, die mit Hintergrundinformationen, interessanten Sehenswürdigkeiten und Fragen angereichert sind. Diese ermöglichen insbesondere Lehrerinnen und Lehrern, ihre Schülerinnen und Schüler auf virtuelle Erkundungstouren in Museen, in die Unterwasserwelt oder in das Weltall mitzunehmen. In diesem Rahmen präsentiert das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt beispielsweise eine Reise in die Naturgeschichte. Darüber hinaus stellt das Museum mit Hilfe von Googles Gigapixel-Technologie eine 48 Millionen Jahre alte fossilisierte Boa in extrem hoher Auflösung bereit.

Weitere Entdeckungen warten in den Naturhistorischen Museen in Braunschweig und Wien, im Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund sowie mit dem Verein Frogs & Friends. Sie geben Einblicke in die Vielfalt der Arten, Wunder der Natur und die Forschungsarbeit der Museen. Die einmaligen Einsichten gewähren einen Blick hinter die Kulissen und führen in Bereiche, die der Öffentlichkeit oftmals verschlossen bleiben.

„Naturkundemuseen gehören zu den meistbesuchten und beliebtesten Museen der Welt. Wir freuen uns, dass unsere Partner ‘Google Arts & Culture’ nutzen, um noch mehr Menschen auf der ganzen Welt ihre Entdeckungen mittels modernster Technologie näher zu bringen. Virtual Reality, hochauflösende Gigapixel-Aufnahmen und Online-Rundgänge versetzen über 4 Millionen Jahre Naturgeschichte in ein neues Zeitalter,“ sagt Dr. Wieland Holfelder, Leiter Google Entwicklungszentrum München. Naturkunde auf Google Arts & Culture steht allen Nutzern ab sofort gratis im Internet über g.co/naturalhistory sowie über die App Google Arts & Culture für iOS und AndroidGeräte zur Verfügung.


Über das Google Cultural Institute

Das Google Cultural Institute und seine Partner arbeiten mit über 1.000 Organisationen zusammen, um Internetnutzern die Erkundung der kulturellen Schätze der Welt mit nur einem Klick zu ermöglichen und kulturellen Einrichtungen moderne Tools an die Hand zu geben, um ihr vielseitiges Erbe online mit einem noch breiteren Publikum zu teilen. Das Google Cultural Institute hat sich mit mehr als 1.000 Institutionen aus 70 Ländern zusammengeschlossen und bietet über eine gemeinsame Plattform über 200.000 Kunstwerke sowie insgesamt 6 Millionen Fotos, Videos, Manuskripte und weitere Dokumente zu Themen rund um Kunst, Kultur und Geschichte. Die Ausstellungen des Google Cultural Institute stehen allen Nutzern online und gratis im Internet sowie über die neue mobile App Google Arts & Culture für iOS und AndroidGeräte zur Verfügung. Mehr über das Google Cultural Institute erfahren Sie hier.


Die Profile von OZEANEUM und MEERESMUSEUM Stralsund finden Sie hier:

https://artsandculture.google.com/partner/ozeaneum
https://artsandculture.google.com/partner/deutsches-meeresmuseum

Donnerstag, 8. September 2016

Vogelkundler tagen in Stralsund

Kraniche werden die Tagungsteilnehmer im Rahmen von Exkursionen beobachten können. (Fotos: Jürgen Reich)

Vogelkundler tagen in Stralsund

149. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft


(Stralsund, 08.09.2016) In Kooperation mit dem Deutschen Meeresmuseum findet die 149. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) vom 28.09. - 03.10.2016 in Stralsund statt. Bis zu 500 aktive Mitglieder aus dem In- und Ausland werden in der Alten Brauerei tagen, bei Exkursionen die regionale Vogelwelt sowie das MEERESMUSEUM und OZEANEUM kennenlernen.

„Im Fokus der diesjährigen Tagung stehen die Themen Artbildung und Evolution sowie die Ornithologie in Mecklenburg-Vorpommern“, sagt Dr. Dorit Liebers-Helbig, Ornithologin am Deutschen Meeresmuseum. Die Vizepräsidentin der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft kündigt zudem Diskussionsrunden über die EU-Vogelschutzrichtlinie sowie den gefährdeten Schreiadler an.

Die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Deutschen Ornithologen fördert die Vogelkunde und wurde 1850 gegründet. Sie ist eine der ältesten und größten naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften der Welt. Hervorzuheben ist die traditionell sehr enge Vernetzung zwischen mehr als 2 000 Hobby-Ornithologen und professionell arbeitenden WissenschaflterInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Mecklenburg-Vorpommern tagt die Gesellschaft nach 1997 in Neubrandenburg zum zweiten Mal. 

Samstag, 25. Juni 2016

Werkschau von Roland Heppert im MEERESMUSEUM endet bald

Rotes Meer, so lautet der Titel dieser Acrylmalerei von Roland Heppert, vermutlich von 1980. Sie entstand nach der zweiten Acropora-Expedition 1979 und ist Teil der Sonderausstellung im MEERESMUSEUM. (Foto: Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum)

Werkschau von Roland Heppert im MEERESMUSEUM endet bald


(Stralsund) Nur noch wenige Tage heißt es im MEERESMUSEUM Stralsund „Roland Heppert am Meer“. Dann endet die Sonderausstellung zum Lebenswerk des langjährigen Gestalters des Deutschen Meeresmuseums, der im Dezember 2014 verstarb. Seit den 1970er Jahren – länger als 40 Jahre – begleitete der gebürtige Oberlausitzer und spätere Wahlberliner Roland Heppert die Entwicklung des Museums und hinterließ im MEERESMUSEUM seine Spuren. Unzählige Grafiken in den Ausstellungsvitrinen und die Aquariendekoration tragen seine Handschrift. Zudem war er bei der Planung und Realisierung des OZEANEUMs ein unverzichtbarer Ratgeber.

„Nebenbei“ war Roland Heppert Designer, Architekt, Maler und Meeresschützer, aber auch Kollege und Freund. So vielfältig wie sein Wirken, so unterschiedlich sind auch die Werke, die in der Sonderschau im MEERESMUSEUM nur einen Bruchteil seines Schaffens wiedergeben, wie z. B. Bilder, Plakate, Faltblätter, Konzepte, Skizzen und Ideensammlungen. „Roland Heppert hatte das MEERESMUSEUM im Kopf und im Herzen“, resümierte Dr. Götz-Bodo Reinicke, der Kurator der Exposition. Wer sich davon überzeugen und die Arbeit von Roland Heppert kennen lernen möchte, hat noch bis einschließlich 3. Juli täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr im MEERESMUSEUM Stralsund die Gelegenheit dazu.

Samstag, 11. Juni 2016

AIDA Freunde der Meere e. V. übernimmt Patenschaft für Meeresschildkröte „Frieda“

Patenschildkröte „Frieda“ bekam im MEERESMUSEUM zur Feier des Tages Streicheleinheiten von Aquarienleiterin Dr. Nicole Kube. (Foto: Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum)

AIDA Freunde der Meere e. V. übernimmt Patenschaft für Meeresschildkröte „Frieda“



(Stralsund) Ab sofort schwimmt die schwerste der beiden Stralsunder Suppenschildkröten nicht mehr namenlos durch das 350.000-Liter Becken im MEERESMUSEUM. Der gemeinnützige Verein AIDA Freunde der Meere e. V., der sich für den Schutz der Meere und seiner Bewohner engagiert, hat am 9. Juni 2016 offiziell die Patenschaft für das Schildkrötenweibchen übernommen. Im Rahmen einer Facebook-Aktion hatte der Verein im Vorfeld einen Namen für das Patentier gesucht. Das Abstimmungsergebnis wurde beim feierlichen Taufakt gelüftet und die Schildkröte auf den Namen „Frieda“ getauft. Die Taufe wurde von Dr. Monika Griefahn, Vereinsvorsitzende von AIDA Freunde der Meere e. V., vorgenommen.

„Die Schildkrötenpatenschaft ist unser Beitrag, um auf die vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten aufmerksam zu machen“, so Dr. Monika Griefahn. Der kaufmännische Direktor Andreas Tanschus vom Deutschen Meeresmuseum freut sich besonders über den Patenschaftsbetrag in Höhe von 1.000 Euro jährlich, der den Tieren und ihrer Haltung unmittelbar zugutekommen wird. Die Übernahme der Patenschaft für „Frieda“ wurde mit einer handgezeichneten Grafik an der Patenschaftswand sowie einer Urkunde besiegelt.

„Frieda“ ist eine Suppenschildkröte, auch Grüne Meeresschildkröte genannt. Vermutlich 1983 ist das Weibchen geschlüpft und wurde als wenige Woche altes Tier illegal nach Deutschland eingeführt. Nach seiner Beschlagnahmung im Juli 1983 vom Hamburger Zoll folgte ein Kurzaufenthalt im Kölner Aquarium am Zoo, bevor das Reptil von November 1983 bis Oktober 1994 im Allwetterzoo Münster lebte. Anschließend wurde die Schildkröte an den Aquazoo Löbbecke Düsseldorf übergeben, bis sie im April 2003 ins Stralsunder MEERESMUSEUM zog. Beim letzten Tierarzt-Check im Februar brachte „Frieda“ ca. 110 kg auf die Waage und ist damit das Schwergewicht unter den fünf Stralsunder Meeresschildkröten. Bei der Übergabe der Patenschaft durfte eine zünftige Schildkrötenfütterung nicht fehlen, wobei auch die drei anderen Weibchen und das eine Männchen von Salat, Kalmar und Fisch „profitierten“. Zudem gab es Streicheleinheiten für die Tiere von Aquarienleiterin Dr. Nicole Kube und Aquarianer Mirko Becker, die zur Feier des Tages in das Schildkrötenbecken im MEERESMUSEUM Stralsund abtauchten.



Über AIDA Freunde der Meere e. V.:

AIDA Freunde der Meere e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich stark macht für den Schutz der Meere. Im März 2013 gegründet, haben wir uns zum Ziel gesetzt, das sensible Ökosystem Meer national und international zu bewahren und zu erhalten. Unsere Meere, die blauen, türkisen oder grünen Weiten des Ozeans, sind hochsensible Ökosysteme und wir wollen über diesen einzigartigen Lebensraum informieren, unsere Faszination für die Wunder der Meereswelt teilen und das Leben im Wasser bewahren. Wir möchten Kleine und Große für das Thema Meeresmüll sensibilisieren, sowie Politik und Wirtschaft motivieren zu handeln. Wir folgen einer gemeinsamen Initiative verschiedener Naturschutzvereine und tragen mit unserem Engagement dazu bei, den Plastikmüll in den Meeren bis 2050 um mindestens 50 Prozent reduzieren.



Über das MEERESMUSEUM Stralsund:

Meer hinter Klostermauern mit meereskundlichen Ausstellungen sowie Aquarien der Tropen und des Mittelmeeres erlebt man im MEERESMUSEUM Stralsund – im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen, dem Domizil des Museums seit 1951. Sammlungen erhalten – Schätze bewahren:Unter diesem Motto suchen wir seit 2011 Freunde und Förderer, die das Deutsche Meeresmuseum mit einer Sammlungspatenschaft unterstützen möchten. Seit kurzem sind auch Patenschaften für unsere Aquarienbewohner möglich. Weitere Informationen finden sich unter meeresmuseum.de.

Freitag, 10. Juni 2016

Den Kranichen auf der Spur im MEERESMUSEUM Stralsund

Familienausflug. (Foto: Carsten Linde)

Den Kranichen auf der Spur im MEERESMUSEUM Stralsund



(Stralsund, 03.06.16) Im MEERESMUSEUM Stralsund wurde eine neue Sonderausstellungeröffnet – ein Gemeinschaftsprojekt von Kranichschutz Deutschland, Naturfotograf Carsten Linde und dem Deutschem Meeresmuseum mit dem Titel „Den Kranichen auf der Spur“.

Wenn die Kraniche ziehen, folgt ihnen seit Jahren Naturfotograf Carsten Linde mit der Kamera. Zwischen Herbst und Frühjahr führen ihn seine Reisen von den Rastgebieten an der Ostseeküste und in Frankreich bis zu den Winterquartieren in Spanien und zurück zu den Tanzplätzen in Schweden. Er fotografiert die „Vögel des Glücks“ in ihren natürlichen Lebensräumen: An verborgenen Schlafplätzen und traditionellen Sammelplätzen, bei Wind und Wetter, in Schnee und Nebel, in der Dämmerung und im weichen Morgenlicht. Dabei sind ihm einzigartige Aufnahmen in wunderschöner Farbigkeit und brillanter Schärfe gelungen. Sie zeigen in detaillierten Nahaufnahmen und in stimmungsvollen Bildern die Anmut und Ästhetik der Kraniche auf ihrem weiten Weg durch Europa. Eine Auswahl von 20 großformatigen Bildern ist nun im MEERESMUSEUM zu sehen, die Naturliebhaber ebenso wie Fotointeressierte begeistern wird.

Kranichschutz Deutschland ist eine gemeinnützige Organisation von NABU und WWF zum Schutz des Eurasischen bzw. Grauen Kranichs sowie seiner Lebensräume mit nationalen und internationalen Projekten. Ein speziell für diese Ausstellung produziertes Fotovideo und verschiedene Exponate entführen die Besucher in die geheimnisvolle Welt des größten europäischen Zugvogels sowie in die Forschungs- und Schutzaktivitäten von Kranichschutz Deutschland. So wird beispielsweise seit 2014 im Rahmen eines Kooperationsprojektes die Raumnutzung der neu beschriebenen, stark gefährdeten Unterart des Graukranichs (Grus grus archibaldi) in der Türkei erforscht, um den Schutz der nur etwa 150 Paare zu gewährleisten. Ein anderes seit 2007 durchgeführtes Projekt widmet sich dem Monitoring der vier in Äthiopien vorkommenden Kranicharten, um die aktuellen Gefährdungen zu ermitteln und Schutzgebiete auszuweisen.

Abgerundet wird die Ausstellung im MEERESMUSEUM von fünf Kranichen, die freistehend im Raum präsentiert werden. Die Vögel und das zugehörige Habitat wurden von den Präparatoren des Deutschen Meeresmuseums extra für diese Ausstellung angefertigt und ermöglichen dem Besucher, die Tiere aus unmittelbarer Nähe zu studieren, um die Liebe zu diesem besonderen Vogel zu wecken. Die Kranichschau läuft bis 31. Dezember und stellt den Bezug zu einem regionalen Thema sowie zur Vorpommerschen Boddenlandschaft her. Sie ist bis Ende Oktober täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet; ab November ist Montag Ruhetag im MEERESMUSEUM Stralsund.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Die Autorin Claudia Rusch liest aus "Katzen"

Die Autorin Claudia Rusch liest aus "Katzen"

GartenLesung  mit kühlem Wein  und Kater "Ove"


Freitag: 17. Juni 2016 um 18 Uhr
Neuerscheinung und Rügenpremiere

S. Fischer Verlag
Eintritt: 10 Euro
Garten des Buchladen (bei Regen oder Kälte im Buchladen)

Claudia Rusch ist Stammautorin im BUCHLADEN RÜGEN und begeistert seit vielen Jahren unser Publikum.

Mit ihrem Buch "Mein Rügen" hat sie eines der beliebtesten  Rügenbücher überhaupt geschrieben, eines, was von den Einheimischen und Gästen gleichermaßen geschätzt wird.

Nun kommt sie mit ihrem druckfrischen  Buch zu uns in den Buchladen - ein Buch über, und das Leben mit Katzen.

DER BUCHLADEN in Gingst wird von vielen Kindern auch der "Katzenbuchladen"genannt, denn hier läuft immer ein Kater zwischen den Buchdeckeln umher. Nun sind Katzen endlich einmal Thema einer Lesung bei uns, die wir in unserem romantischen Buchladen-Garten veranstalten wollen.

zum Buch:

Was Sie schon immer über Katzen wissen wollten – aber bisher nirgends finden konnten. Bestsellerautorin Claudia Rusch ist Katzenfan seit sie im Alter von 5 Jahren einen kleinen, roten Draufgänger namens Puschkin bekam. Seitdem hat sie den Großteil ihres Lebens mit, bei und unter der Aufsicht von Katzen verbracht. Für ihre felinen Mitbewohner hält sie sich stets auf dem Laufenden und referiert dann in Kurzvorträgen mehr oder weniger Sinnreiches aus der Katzenwelt. Das Beste daraus ist in diesem Buch versammelt. Mehr Katzenwissen geht nicht. Kurios, komisch, kompakt – das ultimative Geschenk für Katzenliebhaber und alle, die es werden wollen.

Für ihre felinen Mitbewohner hält sie sich stets auf dem Laufenden und referiert dann in Kurzvorträgen mehr oder weniger Sinnreiches aus der Katzenwelt. Das Beste daraus ist in diesem Buch versammelt. Mehr Katzenwissen geht nicht. Kurios, komisch, kompakt – das ultimative Geschenk für Katzenliebhaber und alle, die es werden wollen.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Jetzt anmelden zum 8. Binzer Halbmarathon


Fotos: Mirko Boy

Jetzt anmelden zum 8. Binzer Halbmarathon

Neue Strecke über 10 Kilometer im Programm des Promenaden- & Crosslaufs


Ostseebad Binz, Mai 2016 (kv) Am 14. Mai um 11:15 Uhr, fällt der Startschuss zum achten Binzer Halbmarathon. Die 21,0975 Kilometer lange, anspruchsvolle Strecke für Teilnehmer ab 16 Jahre führt durch das Ostseebad Binz, die angrenzende Granitz und entlang des Schmachter Sees. Unterwegs gibt es mehrere Verpflegungspunkte. Die Zeitnahme erfolgt elektronisch mit Hilfe eines Transpondersystems. Bislang haben sich 85 Läufer für den Halbmarathon angemeldet, das sind bereits mehr als im Vorjahr an den Start gingen (79). Auf der Halbmarathon-Starterliste steht in diesem Jahr auch der Binzer Kurdirektor Kai Gardeja, der sich erstmals der sportlichen Herausforderung stellen will. Insbesondere der Laufnachwuchs, aber auch Laufeinsteiger, können sich im Rahmen des 21. Promenaden- und Crosslaufes auf die bekannten Kurzstrecken über 500, 1000, 1500 und 3200 Meter begeben. Als Neuerung wird in diesem Jahr eine Zehn-Kilometer-Strecke angeboten, für die bereits 51 Anmeldungen vorliegen. Die Starts des Promenaden- und Crosslaufes erfolgen zwischen 10:45 und 12:15 Uhr. Auf dem Programm steht außerdem zum vierten Mal ein Nordic Walking Lauf über elf Kilometer, der ebenfalls in die Granitz bis zur Kreuzeiche und zurück nach Binz führt. Die Anmeldung für alle Strecken ist online unter http://halbmarathon.inbinz.info möglich. Dem besten Läufer und der besten Läuferin über die Halbmarathonstrecke – unabhängig von der Altersklasse – winken Preisgelder von 50 bis 300 Euro. Für die zahlenmäßig stärksten Laufteams gibt es eine Startprämie. Start und Ziel für alle Läufe sowie Anmeldung, Versorgung und Bühne befinden sich an der Promenade am Schmachter See.

Dienstag, 22. März 2016

Neues Jahresthema „Kraken & Konsorten“ im Deutschen Meeresmuseum

Mit etwas Glück können Besucher des OZEANEUMs einen Kraken beim Spielen beobachten. (© OZEANEUM Stralsund / Johannes-Maria Schlorke)

Neues Jahresthema „Kraken & Konsorten“ im Deutschen Meeresmuseum


(Stralsund, 22.03.2016) Das Deutsche Meeresmuseum hat am heutigen Dienstag sein neues Jahresthema „Kraken & Konsorten“ präsentiert. In den beiden Stralsunder Standorten MEERESMUSEUM und OZEANEUM widmen sich neue Ausstellungsstationen und umgestaltete Aquarien den Kopffüßern. Besucher können so die Welt von hochspezialisierten Kraken, Kalmaren und Sepien genauer kennenlernen.

„Einige Kraken können verschlossene Gefäße öffnen oder durch winzige Löcher schlüpfen. Ihre außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit und Intelligenz beeindruckt seit Jahrzehnten die Forschung und Wissenschaft“, sagt Museumsdirektor Dr. Harald Benke. „In diesem Jahr können unsere Gäste entdecken, was Kopffüßer mit Papageien gemeinsam haben und warum der Begriff „Tintenfisch“ eigentlich falsch ist.“

Kopffüßer beherrschten vor Hunderten Millionen Jahren die Ozeane. Im Kalkstein bis heute fossil konserviert, zieren Spuren dieser Tiere die Innenarchitektur von Gebäuden im Ostseeraum. Anhand von Fossilien, Flüssigkeitspräparaten und neuen, originalgetreuen Modellen von Urtintenfischen lädt das MEERESMUSEUM in der Stralsunder Altstadt ein, den faszinierenden Stammbaum dieser Weichtiere zu erkunden. Im Erdgeschoss können Besucher auf Tuchfühlung mit einem wahren Koloss gehen – einem der größten, jemals gefundenen fossilen Riesenammoniten. Dieses Originalexponat mit einem Durchmesser von gut 1,40 Meter ist eine Leihgabe des Westfälischen Museums für Naturkunde in Münster. Im Aquarium des MEERESMUSEUMs sind u. a. Perlboote, auch Nautilus genannt, die lebendige Ergänzung zur Ausstellung. Anders als seine Verwandten, die Kraken oder Sepien, ist der Nautilus der einzige heute noch lebende Kopffüßer mit einem festen Außengehäuse, das er nie verlässt.

Erstmals ist in Stralsund ein lebender Pazifischer Riesenkrake zu sehen. Für das derzeit zehn Kilogramm schwere Weichtier haben die Tierpfleger im OZEANEUM ein 8 000-Liter-Becken naturnah mit einer Felsenhöhle ausgestattet. Riesenkraken verdoppeln ihr Gewicht innerhalb weniger Monate. Im Aquarium kann das Tier durchaus 30 Kilogramm auf die Waage bringen. Dagegen ist der Gewöhnliche Krake mit durchschnittlich drei Kilogramm ein Leichtgewicht und hat sich schon seit längerem im Aquarium des OZEANEUMs eingelebt. Mit etwas Glück präsentiert er sich Besuchern ausgiebig vor der Scheibe.

In der gemeinsam mit Greenpeace entwickelten Ausstellung 1:1 Riesen der Meere gibt es eine neue, umfangreiche Station zum Jahresthema.

Zu sehen sind drei originalgetreue, jeweils 2,50 Meter lange Modelle von Humboldt-Kalmaren, Flüssigpräparate sowie Bild- und Textmaterial über die Farb- und Formenvielfalt von Kopffüßern.

„Die weltweiten Meere und ihre Bewohner sind faszinierend. Und sie sind bedroht. Deshalb bin ich froh über die enge und schon lange Zusammenarbeit zwischen OZEANEUM und Greenpeace. Gemeinsam können wir uns für den Schutz der Meere stark machen“, sagte Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace während der Eröffnung für „Kraken & Konsorten“.

Greenpeace und das OZEANEUM zeigen die Nachbildung eines 17 Meter langen Pottwals auf Beutezug nach einem Riesenkalmar. Noch nie haben Menschen dieses Naturschauspiel beobachtet. Wie es aussehen könnte, vermitteltdie nachgestellte Szene zwischen Meeressäuger und Kopffüßer. Zudem präsentiert das OZEANEUM seit 2008 als eines von weltweit nur wenigen Museen das Flüssigpräparat eines echtenRiesenkalmars.

Sonntag, 21. Februar 2016

Ausstellungseröffnung: „Die Farben meiner Wege“

„Die Farben meiner Wege“

Malerei von Mohammed Yahya Hamdoun aus Syrien


Ausstellungseröffnung am 26. Februar um 18 Uhr in der Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen, Schulstraße 2, Bergen

Freitag, 29. Januar 2016

Entdecker des Quastenflossers berichtet im MEERESMUSEUM

Auf der Suche nach den Laichgebieten der Aale tauchte die JAGO im Pazifik nahe dem tiefsten Punkt der Erde. (Foto: © Jürgen Schauer)

Ozeane, Meere, Seen – ein Forscherleben unter Wasser

Entdecker des Quastenflossers berichtet im MEERESMUSEUM


(Stralsund) Hans Fricke´s Lebensweg begann mit 11 Jahren in einem alten Seitenarm der Elbe. Über 10 000 Stunden folgten als beobachtender Meeresforscher in Ozeanen, Meeren, Seen und Flüssen – später im selbst gebauten 26 Tonnen schweren Unterwasserhabitat im Roten Meer und in den Eigenbau-Tauchboten GEO und JAGO.

Mit seinen Mitarbeitern erforschte er die tiefen Alpenseen, ging auf die Suche nach dem legendären Quastenflosser im Indischen Ozean, spürte Aale in der Sargassosee auf, folgte den Spuren der verschollenen Schröder-Stranz-Expedition 1912 oder der U-Boot-Nordpol-Expedition von Sir Hubert Wilkins 1913. Die Fricke-Crew war aber auch bei der Bergung von Flugzeugen im Bodensee oder bei der wissenschaftlichen Diamantenexploration in Südafrika dabei.

Der spannende Vortrag mit Prof. Dr. Hans Fricke – Pionier der deutschen Meeresforschung – findet am Donnerstag, 04.02.16, um 19:00 Uhr im Stralsunder MEERESMUSEUM statt. Der Eintritt zum Vortrag beträgt drei Euro pro Person. Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. genießen freien Eintritt.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Winterferienspaß im OZEANEUM und MEERESMUSEUM Stralsund

Wissenswertes über den Speiseplan der Meeresschildkröten können Besucher bei der kommentierten Fütterung im MEERESMUSEUM erfahren. (© Uli Kunz)

Winterferienspaß im OZEANEUM und MEERESMUSEUM Stralsund


(Stralsund) Das Deutsche Meeresmuseum Stralsund bietet vom 1. bis 12. Februar 2016 ein spannendes Aktionsprogramm für Ferienkinder und ihre Begleitung. Die Zusatzangebote sind kostenfrei für Besucher mit gültigem Museumsticket.

Die Museumspädagogen im OZEANEUM laden zu kindgerechten Angeboten, wie zum Beispiel Führungen über Wale & Co ein.
„Mein persönliches Highlight ist unser Ferientermin jeweils am 3. und 10. Februar mit unserem Taucheinsatzleiter. Wir treffen ihn zunächst vor seinem Tauchgang und schauen dann gemeinsam zu, wie er die Tiere im Aquarientunnel von Hand füttert“, verrät Museumspädagogin Ria Schmechel.

In der Ferienwerkstatt für die ganze Familie dreht sich alles um das praktische Erkunden der Eigenschaften von Plastikmüll im Meer. Durch kleine Experimente erleben die Teilnehmer, warum es so schwer ist, Plastik aus dem Meerwasser zu filtern.

Am 6. Februar können Kinder mit dem Audioguide kostenfrei auf Entdeckungsreise durch das OZEANEUM gehen.

Im MEERESMUSEUM stehen eine Taschenlampenführung, die kommentierte Fütterung der großen Schildkröten und jeweils Donnerstag um 11:00 Uhr Tauchgänge der Forschungstaucher auf dem Programm. Bei der Schausektion eines kleinen Kalmars erfahren Ferienkinder mehr über die Anatomie dieses Weichtiers. Zudem werden Experimente zu den Themen Wasser, Druck und Tauchen von der Museumspädagogik angeboten. Das MEERESMUSEUM ist im Aktionszeitraum auch montags geöffnet.

Das ausführliche Programm findet sich unter kindermeer.de