Donnerstag, 29. September 2016

Mit Taschenlampe im Stralsunder MEERESMUSEUM Kraken & Konsorten entdecken

Mit Taschenlampe im Stralsunder MEERESMUSEUM Kraken & Konsorten entdecken 

Gewöhnlicher Krake (Octopus vulgaris) im Aquarium des Stralsunder MEERESMUSEUMs. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

(Stralsund) Was ist so faszinierend an einer Tiergruppe, die schon fast 500 Millionen Jahre unsere Erde bevölkert? Welche Tricks und Kniffe haben diese Verwandlungskünstler drauf? Antwort gibt es auf einer „Reise“ in vergangene Erdzeitalter zu fossilen Kopffüßern, bei der Erforschung der heutigen Arten in den Ausstellungen und beim Besuch von Krake & Co. im nächtlichen Aquarium.

An der Tour durch das schummerige MEERESMUSEUM können max. 20 Personen teilnehmen. Das Mindestalter für Kinder beträgt acht Jahre. Teilnahmekarten für die Taschenlampenführung in den Herbstferien am 25. Oktober um 18:00 Uhr sind an der Kasse des MEERESMUSEUMs im Vorverkauf erhältlich. Weitere Infos unter Tel. 03831 2650-350. Bitte Taschenlampe nicht vergessen!



Bild: Gewöhnlicher Krake (Octopus vulgaris) im Aquarium des Stralsunder MEERESMUSEUMs. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

Mittwoch, 14. September 2016

Mit „Google Arts & Culture“ Naturkunde in Virtual Reality erleben

Das Motiv von „Nemo“, der im Tropenaquarium des MEERESMUSEUMs lebt, ist auch in der virtuellen Ausstellung zu sehen. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

Mit „Google Arts & Culture“ Naturkunde in Virtual Reality erleben


● Google Arts & Culture stellt neue Naturkunde-Sammlungen vor
● 300.000 Fotos, Videos und Dokumente von 50 Partnern aus 16 Ländern verfügbar
● Mit dabei: Museum für Naturkunde Berlin, Natural History Museum in London oder das American Museum of Natural History in New York
● Modernste Technologie: Virtual Reality erweckt Dinosaurier zum Leben


Berlin, 13. September – Gemeinsam mit über 50 renommierten naturhistorischen Einrichtungen aus der ganzen Welt wächst Google Arts & Culture um das Thema Naturkunde und Naturgeschichte. Internetnutzer und -nutzerinnen können ab sofort über g.co/naturalhistory und über die „Google Arts & Culture“-App die Vielfalt und fragile Schönheit der Natur auf interaktive, dynamische und greifbare Art und Weise erkunden. Partner aus 17 Ländern haben dafür hunderte interaktive Geschichten erstellt. Sie werden künftig insgesamt 300.000 Fossilien, Exponate, Fotos und Videos online mit Nutzern teilen. Dabei kommt modernste Technologien zum Einsatz. Insgesamt sieben Partner aus dem deutschsprachigen Raum bereichern das Projekt „Naturkunde“ mit über 30 digitalen Ausstellungen. Hierzu zählen das Museum für Naturkunde Berlin, das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, das Naturhistorische Museum Wien, das Deutsche Meeresmuseum, das Staatliche Naturhistorische Museum in Braunschweig, das Ozeaneum in Stralsund sowie der Verein Frogs & Friends.

Auf der Plattform lädt beispielsweise das Museums für Naturkunde Berlin dazu ein, das weltweit größte Dinosaurierskelett ‒ ein Brachiosaurus brancai – und einige ausgewählte Tiere der Biodiversitätswand dank Virtual Reality auf nie dagewesene Weise neu zu erleben: Die einmaligen Exponate erwachen durch Googles VR-Brille „Cardboard“ oder als 360-Grad-YouTube-Video zum Leben.

Ein weiterer Bestandteil des Naturkunde-Projekts sind Virtual-Reality-Expeditionen, Sammlungen von 360-Grad-VR-Aufnahmen und 3-D-Bildern, die mit Hintergrundinformationen, interessanten Sehenswürdigkeiten und Fragen angereichert sind. Diese ermöglichen insbesondere Lehrerinnen und Lehrern, ihre Schülerinnen und Schüler auf virtuelle Erkundungstouren in Museen, in die Unterwasserwelt oder in das Weltall mitzunehmen. In diesem Rahmen präsentiert das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt beispielsweise eine Reise in die Naturgeschichte. Darüber hinaus stellt das Museum mit Hilfe von Googles Gigapixel-Technologie eine 48 Millionen Jahre alte fossilisierte Boa in extrem hoher Auflösung bereit.

Weitere Entdeckungen warten in den Naturhistorischen Museen in Braunschweig und Wien, im Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund sowie mit dem Verein Frogs & Friends. Sie geben Einblicke in die Vielfalt der Arten, Wunder der Natur und die Forschungsarbeit der Museen. Die einmaligen Einsichten gewähren einen Blick hinter die Kulissen und führen in Bereiche, die der Öffentlichkeit oftmals verschlossen bleiben.

„Naturkundemuseen gehören zu den meistbesuchten und beliebtesten Museen der Welt. Wir freuen uns, dass unsere Partner ‘Google Arts & Culture’ nutzen, um noch mehr Menschen auf der ganzen Welt ihre Entdeckungen mittels modernster Technologie näher zu bringen. Virtual Reality, hochauflösende Gigapixel-Aufnahmen und Online-Rundgänge versetzen über 4 Millionen Jahre Naturgeschichte in ein neues Zeitalter,“ sagt Dr. Wieland Holfelder, Leiter Google Entwicklungszentrum München. Naturkunde auf Google Arts & Culture steht allen Nutzern ab sofort gratis im Internet über g.co/naturalhistory sowie über die App Google Arts & Culture für iOS und AndroidGeräte zur Verfügung.


Über das Google Cultural Institute

Das Google Cultural Institute und seine Partner arbeiten mit über 1.000 Organisationen zusammen, um Internetnutzern die Erkundung der kulturellen Schätze der Welt mit nur einem Klick zu ermöglichen und kulturellen Einrichtungen moderne Tools an die Hand zu geben, um ihr vielseitiges Erbe online mit einem noch breiteren Publikum zu teilen. Das Google Cultural Institute hat sich mit mehr als 1.000 Institutionen aus 70 Ländern zusammengeschlossen und bietet über eine gemeinsame Plattform über 200.000 Kunstwerke sowie insgesamt 6 Millionen Fotos, Videos, Manuskripte und weitere Dokumente zu Themen rund um Kunst, Kultur und Geschichte. Die Ausstellungen des Google Cultural Institute stehen allen Nutzern online und gratis im Internet sowie über die neue mobile App Google Arts & Culture für iOS und AndroidGeräte zur Verfügung. Mehr über das Google Cultural Institute erfahren Sie hier.


Die Profile von OZEANEUM und MEERESMUSEUM Stralsund finden Sie hier:

https://artsandculture.google.com/partner/ozeaneum
https://artsandculture.google.com/partner/deutsches-meeresmuseum

Donnerstag, 8. September 2016

Vogelkundler tagen in Stralsund

Kraniche werden die Tagungsteilnehmer im Rahmen von Exkursionen beobachten können. (Fotos: Jürgen Reich)

Vogelkundler tagen in Stralsund

149. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft


(Stralsund, 08.09.2016) In Kooperation mit dem Deutschen Meeresmuseum findet die 149. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) vom 28.09. - 03.10.2016 in Stralsund statt. Bis zu 500 aktive Mitglieder aus dem In- und Ausland werden in der Alten Brauerei tagen, bei Exkursionen die regionale Vogelwelt sowie das MEERESMUSEUM und OZEANEUM kennenlernen.

„Im Fokus der diesjährigen Tagung stehen die Themen Artbildung und Evolution sowie die Ornithologie in Mecklenburg-Vorpommern“, sagt Dr. Dorit Liebers-Helbig, Ornithologin am Deutschen Meeresmuseum. Die Vizepräsidentin der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft kündigt zudem Diskussionsrunden über die EU-Vogelschutzrichtlinie sowie den gefährdeten Schreiadler an.

Die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Deutschen Ornithologen fördert die Vogelkunde und wurde 1850 gegründet. Sie ist eine der ältesten und größten naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften der Welt. Hervorzuheben ist die traditionell sehr enge Vernetzung zwischen mehr als 2 000 Hobby-Ornithologen und professionell arbeitenden WissenschaflterInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Mecklenburg-Vorpommern tagt die Gesellschaft nach 1997 in Neubrandenburg zum zweiten Mal.